17.06.2019 12:09

Wegen Star-Allüren

Knallhart: Paris-Boss droht Neymar mit Trennung

Nach Vergewaltigungsvorwürfen gegen den brasilianischen Top-Spieler Neymar will der Präsident des Fußballclubs Paris Saint-Germain seinen Spielern keine Eskapaden mehr durchgehen lassen. Laut Medienberichten kann sich Club-Präsident Nasser Al-Khelaifi (siehe Video oben) sogar vorstellen, Neymar bei einer entsprechend hohen Ablösesumme gehen zu lassen.

Das Verhalten der Fußball-Stars in seinem Verein müsse „vollkommen anders“ werden, sagte Al-Khelaifi in einem Interview mit der Zeitschrift „France Football“, das am Dienstag veröffentlicht werden soll. „Star-Verhalten“ werde nicht mehr akzeptiert.

Türen sind offen
Al-Khelaifi sagte weiter, die Spieler müssten „mehr tun, mehr arbeiten“. „Sie sind nicht hier, um es sich gut gehen zu lassen, und wenn sie damit nicht einverstanden sind, sind die Türen offen. Ciao!“ Ein Mentalitätswandel in dem französischen Topclub sei „entscheidend, ansonsten schaffen wir es nirgendwohin“.

Knallharte Drohung
Auch wenn Al-Khelaifi Neymar nicht namentlich nannte, schien der Brasilianer der Hauptadressat seiner Warnung zu sein. Der teuerste Fußballspieler der Welt war am Donnerstag in einem Polizeirevier der brasilianischen Millionenmetropole Sao Paulo fünf Stunden lang zu den Vergewaltigungsvorwürfen einer Frau befragt worden. Für ihn scheint die Ausgangstür bei PSG besonders weit offen zu sein.

Mega-Gehalt
PSG erwartet für den Brasilianer ein Mega-Angebot. Wie hoch dieses sein soll, berichtet das Blatt aber nicht. Zur Erinnerung: 2017 hatte Paris die Rekord-Summe von 222 Mllionen Euro für Neymar an Barcelona überwiesen - und soviel muss ein Wiederverkauf jetzt auch mindestens wieder in die Kassen spülen. Laut „L‘Équipe“ kommen derzeit nur drei Klubs infrage: Barca, Real Madrid und Manchester United. Wobei eine Rückkehr zu Barcelona schwierig sein dürfte. Knackpunkt für alle Klubs: Neymars üppiges Jahresgehalt von rund 30 Millionen Euro Netto.

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