Fahndung läuft

Mit Sportbogen auf „Ex“ geschossen: Täter flüchtig

Ein Beziehungsstreit hat in der Nacht auf Donnerstag im oberösterreichischen Bad Ischl mit einem Cobra-Einsatz geendet. Ein 50-Jähriger (Bild oben) hatte mit Pfeil und Bogen auf seine Ex-Lebensgefährtin geschossen, war bewaffnet durch die Stadt gelaufen und hatte droht, dass er so lange auf Menschen schieße, bis ihn die Polizei erschieße. Verletzt wurde niemand, doch der Täter tauchte unter - und hat die Waffe mit dabei!

Hubschrauber und Cobra-Spezialeinheiten wurden in der Nacht in die Kaiserstadt beordert. Eine Ausgangssperre, wie sie in sozialen Medien kolportiert wurde, gab es nicht, allerdings dürfte die Lage anfangs unübersichtlich gewesen sein. Es stellte sich auch die Frage, ob der Täter überhaupt geschossen hatte. Er war unauffindbar, eine Suchaktion lief, vor allem rund um den Stadtteil Reiterndorf.

Trennung als Motiv
Die Fahndung nach dem Schützen ist noch aufrecht! Hintergrund der Tat ist eine Trennung. Der Mann hatte mit einem Sportbogen auf die „Ex“ geschossen, sie zum Glück aber verfehlt, der Pfeil schlug neben ihr ein. Der 50-Jährige flüchtete, das Opfer schlug Alarm.

Abschiedsbrief
Es soll auch einen Abschiedsbrief geben, in dem er angekündigt habe, sich erschießen lassen zu wollen. Wir halten Sie auf krone.at auf dem Laufenden.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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