Im Amt bestätigt

FIFA-Präsident Infantino bis 2023 wiedergewählt

Mit höflichem, aber keinesfalls euphorischem Applaus ist der Schweizer Gianni Infantino vom FIFA-Kongress am Mittwoch in Paris per Akklamation für eine zweite Amtszeit bis 2023 wiedergewählt worden. „Danke an alle die mich lieben, und alle die mich hassen. Heute liebe ich jeden“, sagte der 49-Jährige.

Dann ging Infantino schnell zu dem Thema über, das einen der wichtigsten Gründe für seine unumstrittene Kür ohne Gegenkandidaten darstellt: Geld. 1,75 Milliarden US-Dollar (1,56 Milliarden Euro) sollen bis 2022 über das Forward-Programm an Mitgliedsverbände fließen, die FIFA hat vor allem durch die WM 2018 2,75 Milliarden Dollar (2,45 Milliarden Euro) an Rücklagen aufgebaut.

In seiner Bewerbungsrede vor der Wahl präsentierte sich Infantino selbst als erfolgreicher Reformer. „Die Organisation hat sich von einem toxischen, fast kriminellen Zustand gewandelt zu einem Zustand, wie er sein sollte“, sagte er. „Niemand spricht mehr von Skandalen, niemand spricht mehr von Korruption.“ Nun sei „alles offen und transparent“, betonte Infantino. „Es ist nicht mehr möglich, bei der FIFA Zahlen zu verstecken oder etwas Unkorrektes zu machen. Wir wissen genau, woher jeder Dollar kommt und wohin jeder Dollar geht. Wir haben keinen Platz mehr für Korruption bei der FIFA. Null Toleranz“, versprach Infantino.

Vor seiner Wiederwahl hatte Infantino zwar Fehler eingeräumt, insgesamt aber ein überaus positives Fazit seiner ersten Amtszeit gezogen. „Die letzten drei Jahre und vier Monate waren sicherlich nicht perfekt, ich habe sicher Fehler gemacht. Ich habe versucht, mich zu verbessern, aber heute am Wahltag spricht keiner mehr über Krisen“, sagte Infantino. In seiner ersten Ägide hatten allerdings immer noch insgesamt vier Mitglieder des FIFA-Rats aufgrund von nachgewiesener Korruption oder Vorwürfen ihren Platz verloren oder waren zurückgetreten.

Bei seiner Wahl erhoben sich dann einige Delegierte vornehmlich aus Afrika, zu ganz großen Ovationen kam es jedoch nicht. Schon während seiner mehr als halbstündigen ersten Rede bekam Infantino nur zweimal merklichen Applaus. Insgesamt dauerte der Kongress nicht einmal drei Stunden. Erstmals seit Vorgänger Joseph Blatter 2007 wurde ein FIFA-Chef wieder per Akklamation im Amt bestätigt. Die dafür nötige Statutenänderung hatten die Delegierten unmittelbar vor der Infantino-Kür bei nur drei Gegenstimmen gebilligt.

Infantino führt die FIFA seit 2016 als Nachfolger von Blatter an. Intern hat der ehemalige UEFA-Generalsekretär nach dem Rücktritt von Deutschlands Verbands-Präsident Reinhard Grindel keine Kontrahenten mehr. Externe Kritiker werfen ihm einen autokratischen Führungsstil und die Aufweichung der Demokratie-Reformen vor.

In seiner ersten Amtszeit hatte der ehemalige Generalsekretär der Europäischen Fußball-Union UEFA unter anderem erfolgreich für eine Ausweitung des WM-Teilnehmerfelds von 32 auf 48 Teams von 2026 an geworben. Mit seinen Plänen, bereits die umstrittene WM in Katar 2022 zu erweitern, scheiterte er allerdings. Nach seiner Wahl kündigte Infantino weitere Reformen bei den internationalen Wettbewerben an.

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