Di, 25. Juni 2019
01.06.2019 18:01

Keine Verschütteten

Snowboarder konnte Lawine im Zillertal entkommen

Glück im Unglück hatte ein Snowboarder am Samstag gegen 9.40 Uhr im Bereich „Kleegrube“ im freien Skiraum am Hintertuxer Gletscher. Er war dort in einen Hang eingefahren und hatte eine Lawine ausgelöst. Der Wintersportler meldete sich noch am gleichen Tag bei der Polizei: Er habe dem Schneebrett entkommen können, berichtete der Alpinist.

Ein Zeuge hatte Alarm geschlagen, die Folge war ein großer Sucheinsatz der Bergrettung und Alpinpolizei. Auch Lawinensuchhunde und mehrere Hubschrauber standen im Einsatz. Am späten Nachmittag meldete sich dann ein weiterer Zeuge, der angab, dass der Snowboarder sicher aus der Lawine herausfahren konnte. Die Suche wurde daraufhin eingestellt.

Die Einsatzkräfte hatten den kompletten Lawinenkegel mehrere Male ergebnislos abgesucht - und das unter schwierigen Bedingungen, sagte Andreas Eder, Leiter der Ortsstelle Mayrhofen, am Samstagnachmittag.

Zum einen habe stets die Gefahr von weiteren Lawinenabgängen bestanden - deshalb habe man auch Lawinensprengungen durchgeführt. Zum anderen seien im Staubereich mehr als fünf Meter Schnee gelegen. Abgesucht worden sei etwa auch mit einer speziellen Sonde, die bei Metall anschlage, schilderte der Bergretter.

Zeuge verlor Snowboarder aus den Augen
Das große Schneebrett war gegen 9.40 Uhr unweit der Finkenberger Bergstation Gletscherbus 3 abgegangen. Der Zeuge hatte einen Snowboarder beobachtet, der unmittelbar zuvor in den Hang eingefahren war und die Lawine ausgelöst haben dürfte.

Geländebedingt verlor der Zeuge den abfahrenden Snowboarder jedoch aus den Augen. Nach dem Lawinenabgang fuhr er zum Lawinenkegel ab und hielt Ausschau nach dem Snowboarder, konnte ihn jedoch nicht ausmachen und auch keine „Ausfahrtsspur“ finden.

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