05.05.2019 18:30 |

„Sex-Busse“ im Visier

Stadt greift durch: Razzia auf dem Straßenstrich

Die Situation auf dem Straßenstrich in der Wiener Brunner Straße ist für viele Liesinger unerträglich. Auf der Straße bieten Prostituierte ihre Dienste an und verrichten ihre Arbeit direkt in den geparkten Kleinbussen vor Ort. Neun „Sex-Busse“ wurden alleine bei einer Schwerpunktaktion am Wochenende aus dem Verkehr gezogen.

Bei Bürgermeister Michael Ludwig häufen sich die Beschwerden von Bürgern über Lärmbelästigungen, Verschmutzungen und kaputte Fahrzeuge. Und so greift die Stadt jetzt durch. In der Nacht von Freitag auf Samstag organisierte die Gruppe Sofortmaßnahmen mit der Wiener Polizei die zweite Aktion scharf auf der Brunner Straße. Die „Krone“ hat die Beamten begleitet.

Junge Frauen aus Rumänien, Ungarn und Bulgarien bieten ihre Arbeit an und verrichten sie in den weißen Kleinbussen auf dem Straßenstrich. In den Windschutzscheiben blinken die Lichterketten, in den Laderäumen liegt jeweils nur eine Matratze. Eigentlich sollte das Geschäft unter anderen Bedingungen verrichtet werden, doch im Graubereich haben sich die „Sex-Busse“ etabliert. Mit den Schwerpunktaktionen geht die Stadt jetzt gegen sie vor.

Bei der Großrazzia am Wochenende wurden neun Kastenwägen aufgrund von schwerwiegenden Mängeln die Kennzeichen abgenommen und von der MA 48 abgeschleppt. Es gab 35 Anzeigen wegen technischer Mängel, 39 Organstrafverfügungen und weiters 69 Identitätsfeststellungen. Um 2 Uhr in der Früh ging die Aktion zu Ende.

Maida Dedagic, Kronen Zeitung

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