Mi, 17. Juli 2019
30.04.2019 20:35

Im Cup gegen Salzburg

Rapid-„Versager“ können zu Helden werden

Das Cup-Finale der letzten Hoffnung wird für Grün-Weiß am Mittwoch zum Spiel der großen Chance ++ Mit einem Sieg ist man direkt in der Europa League ++ Es wäre der erste Titel seit 2008 ++ „Sehnsucht nach Titel riesig“

Tag der Wahrheit. Eine Phrase, die nie gültiger war. „Wir können die Saison retten“, sagt Verteidiger Maximilian Hofmann. „Die Sehnsucht nach diesem Titel ist riesig“, betont Kapitän Stefan Schwab. „Wir wissen, was auf dem Spiel steht“, so Trainer Dietmar Kühbauer. „Jetzt brauchen wir eine außergewöhnliche Leistung.“ Der Cup der letzten Hoffnung - für Rapid ist es am Mittwoch das Finale der großen Chance! Der erste Titel seit 2008 (Meister), der erste Pokal-Triumph seit 1995 würde Grün-Weiß direkt in die Gruppenphase der Europa League bugsieren.

Ganz oben im Video sehen und hören Sie, was Michael Konsel von dem Cup-Finale erwartet!

Vergessen wäre die Liga-Blamage in der Quali-Runde, die Turbulenzen der letzten Jahre. Dafür Millionen Euro garantiert. Inklusive Planungssicherheit, was in Zeiten des Umbruchs (Präsidium und Sportdirektor) unbezahlbar wäre. „Wir wollen den Fans, uns, dem ganzen Verein diesen Titel schenken“, tönt Mittelfeld-Motor Thomas Murg. „Wir wissen, dass wir Salzburg schlagen können.“ Zumindest seit dem 24. Februar. Da wurde mit dem 2:0 in Hütteldorf nach vier Jahren eine sieglose Unserie von 13 Spielen gestoppt. Mit einem mutigen Auftritt. Und dem nötigen Spielglück, der Roten Karte für André Ramalho.

Ganz so offensiv wird es Trainer Kühbauer morgen wohl nicht anlegen und sagt: „Es wird sehr intensiv, eng, hart umkämpft. Wir müssen die Nerven im Zaum halten. Salzburg ist natürlich Favorit, hat in Europa wieder für Furore gesorgt. Aber wir müssen sie nicht glorifizieren. Es ist ein Spiel, in dem uns alles aufgehen kann.“ Wohl auch muss. Damit aus hart kritisierten Versagern (zumindest aus Sicht einiger Fans) Helden werden. Euphorie oder Tristesse - für Rapid ist es mehr als nur ein Spiel. Für den alten und wohl neuen Meister Salzburg hingegen Alltag. Nämlich das sechste Cup-Finale in Folge…

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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