Di, 21. Mai 2019
20.04.2019 09:52

Monte-Carlo zu langsam

Thiem: „Kann mir viel von Nadal abschauen“

 Nach den ungeliebten langsamen Plätzen in Monte Carlo freut sich Dominic Thiem umso mehr auf den Sand in Barcelona. Osterruhe gibt es keine, stattdessen hartes Training und noch „Videostudium“.

Schon bald nach seiner 3:6, 3:6-Niederlage gegen Dusan Lajovic im Achtelfinale des Monte Carlo Masters wirkte Dominic Thiem sehr gefasst. Fast als hätte er sich mittlerweile selbst damit abgefunden, dass es für ihn hier nicht klappen soll.

„Es gibt hier einfach ein paar Sachen, die für mich nicht passen“, macht er sich für den Rest der Sand-Saison keine Sorgen. „Die Courts sind sehr langsam, der Aufschlag daher kein großer Vorteil.“ Eine Einschätzung, die vielleicht auch dadurch belegt wird, dass Roger Federer in Monaco seit 2016 nicht antrat, umgekehrt Rafael Nadal das Turnier elfmal gewann.

Wobei der Spanier selbst es interessanterweise so empfindet, dass der Sand in Monte Carlo derjenige ist, der dem bei den French Open in Roland Garros am meisten gleicht. „Es ist ein sehr feiner Sand“, urteilt der Fachmann für Tennis auf diesem Belag. Hingegen sei etwa der in Barcelona durchaus etwas anders.

Auf ihn freut sich auch Thiem schon weit mehr. Vor zwei Jahren erreichte er in Katalonien das Endspiel (in dem er natürlich Nadal unterlag), nächste Woche würde er gerne einen Schritt weitergehen. Dafür wird er sich keine Osterruhe gönnen, sondern in Barcelona hart trainieren. Und „Videostudium“ betreiben. „Die Partien von Nadal in Monaco werde ich sicher verfolgen. Denn von ihm versuche ich immer, mir viele Dinge abzuschauen. Auch wenn es manchmal etwas schwierig ist, weil er Linkshänder ist.“ So sah er gestern Nadals 7:6, 6:3 über Guido Pella.

Training in Österreich
Nicht dabei in Barcelona ist Nicolas Massu. Der Chilene muss in seine Heimat, wo er schon vor langem einer Exhibition – unter anderem mit Fernando Gonzalez und Juan Ignacio Chela – zugesagt hatte. Dafür wird Dominic nächste Woche von Papa Wolfgang betreut. Und Massu kommt hinterher nach Wien und wird dort vor dem nächsten Masters in Madrid mit Dominic trainieren. „Es ist im Prinzip ja egal, wo wir trainieren“, grinst Massu. „Aber Chile wäre eher unpraktisch“

Gernot Bachler, Monte Carlo, Kronen Zeitung

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