Rapids Leo Querfeld blutete und schrie vor Schmerzen – konnte aber weiterspielen. Größer sind die Sorgenfalt von Ralf Rangnick vermutlich beim Blick auf Alex Schlager. Der Salzburg-Goalie brach das Aufwärmen am Sonntag beim Rapid-Spiel ab.
Bemerkenswert! Vier Pleiten in Folge, das finale Cup-Trauma – dennoch kamen gestern wieder 18.100 Fans ins Allianz-Stadion. Und sorgten für positive Stimmung, feuerten Rapids Not-Elf an. Ohne Pfiffe oder Proteste, am Ende wurde wieder gefeiert – das hat man in Hütteldorf schon anders erlebt
Blut spritzte
Und als der elfte (!) Ausfall drohte, wurde es richtig laut: Salzburgs Karim Konate war Leo Querfeld aufs Knie gesprungen. Das Blut spritzte, der 20-Jährige schrie vor Schmerzen, Routinier Thorsten Schick zog sein Trikot aus, stoppte damit die Blutung, die Betreuer zeigten den Wechsel an. Das sah schlimm, nach einer schweren Verletzung, dem Ende seines EURO-Traums aus. Querfeld („Ich konnte da gar nicht hinschauen“) ging in die Kabine – und kam acht Minuten später mit mehreren Stichen genäht und getuckert zurück ins Spiel. „Da ist ein Ruck durchs ganze Stadion gegangen“, schwärmte Trainer Robert Klauß.
Bangen um Schlager
Und dennoch könnte es für Teamchef Ralf Rangnick die nächste Hiobsbotschaft geben: Salzburgs Goalie Alex Schlager brach mit Knieschmerzen das Aufwärmen ab, saß beim Spiel mit dickem Verband auf der Bank. Jetzt bangt Österreich auch noch um seine Nummer eins – heute folgt die MRT-Untersuchung.
Hoffentlich gibt’s Entwarnung.
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