Mo, 22. April 2019
12.04.2019 23:00

Gefälschte E-Mails

Erneuter Internetbetrug: Tausende Euro Schaden

Es ist eine Schlagzeile, die aktuell beinahe täglich zu lesen ist: Tausende Euro Schaden durch Internetbetrug. In konkretem Fall verloren zwei Österreicher (28 und 19) via Bitcoins einen höheren vierstelligen Eurobetrag, bevor sie bei der Polizei Anzeige erstatteten.

Es sind immer wieder neue Maschen, mit denen die Betrüger sich an die Geldtaschen ihrer Opfer machen. In diesem Fall wollten zwei Einheimische so genannten Prozessoren-Schrott im Internet kaufen, um damit einen eigenen Handel zu starten. Die Bezahlung erfolgte laut Polizei über eine Bitcoin-Wallet. Die Firma bot den beiden Männern schließlich an, noch mehr Prozessoren kaufen zu können und man einigte sich auf eine Bezahlung nach Erhalt der Ware. Allerdings handelte es sich um eine so große Menge, dass dafür ein Container gemietet und versichtert werden sollte. Auch das bezahlten die beiden Österreicher. 

Gefälschte E-Mail von Interpol
Schließlich die Wende: Im Postfach der Männer landete eine laut Polizei vermutlich gefälschte E-Mail von Interpol, in der es hieß, dass in den Containern Drogen gefunden wurden. Erst dann gingen die Einheimischen zur Polizei und erstatteten Anzeige. Bis zu diesem Zeitpunkt war aber bereits ein Schaden im höheren vierstelligen Eurobereich entstanden.

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