06.04.2019 18:03 |

Massendemos

Mieter proben in Deutschland den Aufstand

In zahlreichen deutschen Städten - allen voran in Berlin - proben die Mieter den Aufstand gegen die immer höheren Kosten auf dem Wohnungsmarkt: Aus Protest gingen am Samstag deutschlandweit Abertausende auf die Straßen. Sympathiekundgebungen gab es in Paris, in Barcelona und Lissabon.

„Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn“ lautete das Motto der Veranstalter, eines Bündnisses von Mietervereinen und entsprechenden Initiativen aus ganz Deutschland, die den europaweiten Aktionstag ausgerufen hatten. Neben der Hauptstadt Berlin gab es unter anderem auch Demos in München, Köln, Dortmund, Dresden, Freiburg und Leipzig.

Volksbegehren mit Aufruf zur Enteignung
Gleichzeitig startete ein Volksbegehren, in dessen Visier der börsennotierte Konzern Deutsche Wohnen steht, der in Berlin rund 112.000 Wohnungen besitzt und wegen seines Umganges mit den Mietern regelmäßig öffentlich in der Kritik und auch in den Schlagzeilen der Medien steht. Das Ziel des Volksbegehrens: Der Berliner Senat soll private Wohnungsgesellschaften mit mehr als 3000 Wohnungen enteignen und vergessellschaften.

Doch SPD-Chefin Andrea Nahles hat bereits ihre Ablehnung kundgetan. Sie verstehe „die Wut auf Wohnungskonzerne, die jeden Cent aus den Mietern rauspressen wollen“, sagte Nahles der „Bild am Sonntag“. Aber Enteignung dauere Jahre und schaffe keine einzige Wohnung, betonte die Sozialdemokratin.

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