Hattrick für Bristol

Weimann-Show: „Das Team ist noch nicht abgehakt!“

Mit Andi Weimann, der Bristol City per Triple-Pack (im Video) auf Kurs Richtung Premier League hielt, und Kevin Stöger, dem für Düsseldorf sein erstes Bundesliga-Tor gelang, spielten sich zwei Offensiv-Kräfte in den Fokus.

Erst per Kopf mit dem Rücken zum Tor das 1:1 gemacht, dann mit einem Karate-Kick auf 2:2 ausgeglichen – ehe Andi Weimann nach Solo übers halbe Feld plus Doppelpass der 3:2-Sieg für Bristol City bei Sheffield United gelang. „Der erste Triple-Pack meiner Profi-Karriere“, freute sich der 27-jährige Wiener. Der sich seine Prämie auf der vierstündigen Busfahrt holte: „Ein Kollege hatte Geburtstag – ich hab mir für den Triple-Pack einen zweiten Donut genommen“, lacht der Wiener.

Der vor 12 Jahren von Rapid auf die Insel gewechselt war, mit seiner Truppe in der Championship bei einem Spiel weniger nur einen Punkt Rückstand auf die Play-off-Plätze hat. „Die sind das Ziel – und dann will ich nach zwei verlorenen Halbfinal-Duellen mit Derby endlich in das MillionenFinale um die Premier League nach Wembley“, so der Außenstürmer. Im Vorjahr berechnete die „Sports Business Group“ vom internationalen Wirtschaftsprüfer und Berater Deloitte den Wert des Sieges dank TV-Einnahmen und neuer Werbe-Verträge im Finale auf rund 182,7 Millionen Euro!

Neun Spiele im April
Zukunftsmusik. Wie eine Rückkehr ins ÖFB-Team – 14-mal durfte er in der Ära Koller auflaufen, zuletzt im März 2015: „Die Partie gegen Polen hab ich während eines Heimatbesuchs im Fernsehen gesehen, das Israel-Match leider nicht“, so der neunfache Saisontorschütze. „Natürlich habe ich mit dem Thema nicht abgeschlossen, ist das Team eine Herzensangelegenheit – aber ehrlich gesagt beschäftige ich mich nicht damit.“

Kein Wunder – alleine im April warten weitere neun (!) Spiele auf Bristol City.

Auch in Deutschland gab es eine Premiere – Kevin Stöger gelang mit dem 2:0 beim 3:1 seiner Fortuna Düsseldorf gegen Gladbach der allererste Bundesliga-Treffer. „Ich wurde lange genug von den Mitspielern gehänselt, weil ich nicht getroffen habe, jetzt können die endlich leise sein“, so Stöger. Nachsatz nach Note eins in der „Bild“, die ihn ins Team der Runde brachte: „Zuletzt erstmals im Teamkader dabeizusein war ein schönes Gefühl, ich hoffe, demnächst reicht es für die ersten Minuten.“

Florian Gröger, Kronen Zeitung

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Mittwoch, 01. April 2020
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