11.03.2019 09:48 |

Sensationelle Bilder

Österreicher bei Zeppelin-Skiing-Premiere dabei

Es ist die weltweit erste Aktion dieser Art: Drei Extremsportler sind mit dem Zeppelin Neue Technologie (NT) von Friedrichshafen in Deutschland in die Vorarlberger Alpen geflogen, um sich dort über einem Gipfel abzuseilen und auf steilem Terrain mit Ski und Snowboard abzufahren. Ein Kamerateam war mit dabei und nahm die spektakulären Aktion für eine Dokumentation auf.

Nahe Feldkirch, über dem Gipfel des „Kleinen Valkastiel“ angekommen, öffnen die österreichischen Alpinisten Stefan Ager, Andreas Gumpenberger und Fabian Lentsch die Bodenluke. Dann lassen sie das 50 Meter lange Seil in die Tiefe, um sich kurze Zeit später abzuseilen.

„Es fühlte sich skurril an“
Unter dem gigantischen Luftschiff hängend hatten sogar die Extremsportler ein mulmiges Gefühl. „Als ich unter dem Zeppelin hing, hatte ich das Gefühl, mich von einer Wolke abzuseilen. Es fühlte sich skurril an“, beschreibt Stefan Ager seinen Eindruck. 

„Lange Vorbereitungszeit“
Ager ist froh, dass alles so einwandfrei funktioniert hat. Dem Piloten und der Deutschen Zeppelin-Reederei zollt er höchsten Respekt. „Es steckt mehr dahinter, als sich ,nur‘ vom Zeppelin abzuseilen. Eine lange Vorbereitungszeit ging dem Projekt voraus. Noch nie zuvor stellte sich ein Luftschiff einem solchen Abenteuer.“

Hochkomplexes Manöver in schwindelerregender Höhe
Zeppelin-Chefpilot Fritz Günther erklärt die Komplexität der Aktion: „Für dieses Projekt gingen wir mit dem Zeppelin ans Höhenmaximum. Jedes Gramm Gewicht, jedes Grad Temperaturschwankung, jedes Millibar Luftdruckunterschied und jeder Stundenkilometer Windgeschwindigkeit entscheidet über die Durchführbarkeit. Solch eine Art von Flug führen wir sonst nur im Testflugbetrieb durch.“

Im Rahmen der Flugvorbereitung mussten deshalb alle technischen und physikalischen Möglichkeiten ausgelotet werden. Schiff und Crew seien bei diesem Flug weit über die Parameter des alltäglichen Flugbetriebs hinausgegangen - „doch immer mit dem Fokus auf einen sicheren Flug und mit ,Plan B und C‘ im Hinterkopf“, so Günther.

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