08.03.2019 16:22 |

Sechs Festnahmen

Schlag gegen Drogenbande: 5,5 Kilo Kokain entdeckt

Die Vorarlberger Polizei hat eine Gruppe von Kokaindealern festgenommen. Insgesamt stellte das Landeskriminalamt beim 37-jährigen mutmaßlichen Haupttäter 5,5 Kilogramm Kokain sicher, zudem geringe Mengen Heroin, erhebliche Mengen Bargeld und zwei geladene Faustfeuerwaffen. Es handelt sich „um einen der größten Kokainaufgriffe der vergangenen Jahre im Land“, so ein leitender Ermittler.

Die Zerschlagung der Gruppe erfolgte bereits Anfang Jänner 2019. Der amtsbekannte 37-jährige Mann sei in Feldkirch von Beamten des LKA in seinem Fahrzeug angehalten und kontrolliert worden. Dabei wurden in seinem Fahrzeug 500 Gramm Kokain sichergestellt. Weitere fünf Kilogramm des wohl zum Verkauf bestimmten Suchtgifts wurden in seiner Wohnung im Großraum Feldkirch gefunden, zudem rund 100 Gramm Heroin samt Streckmittel, rund 24.000 Euro in bar und zwei Waffen, die der Mann illegal besaß.

Fünf Komplizen festgenommen
Im Zuge der Ermittlungen wurden fünf weitere Personen als Mittäter vorläufig festgenommen, sie sollen für den Weiterverkauf zuständig gewesen sein. Der Hauptverdächtige und drei Komplizen wurden in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert, über sie wurde Untersuchungshaft verhängt. Zudem habe man rund 30 Abnehmer der Gruppe vernommen und an die Staatsanwaltschaft bzw. an die Gesundheitsbehörden angezeigt, so die Polizei.

Rund 450.000 Euro Straßenverkaufswert
Bei der sichergestellten Drogenmenge handle es sich um einen der größten Aufgriffe der vergangenen Jahre in Vorarlberg, erklärte ein leitender LKA-Ermittler. Zur Qualität des Suchtgifts liefen noch Untersuchungen. Nach dem Versetzen mit Streckmitteln kann man aber bei einem derzeitigen Preis von etwa 80 Euro pro Gramm Kokain von einem Straßenverkehrswert von gut 450.000 Euro ausgehen.

Man vermute, dass die Gruppe bereits seit Ende 2017 aktiv war, den Festnahmen seien längere Erhebungen vorangegangen. Der Hauptverdächtige habe gegenüber der Polizei keinerlei Aussagen gemacht. Woher die Drogen stammten, wissen man bisher nicht.

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