01.03.2019 18:17 |

Besiedlungs-Experiment

Neue Heimat für 150 Schildkröten auf Galapagos

Auf den Galapagos-Inseln sollen mehr als 150 Riesenschildkröten eine neue Heimat finden. Forscher setzten die Tiere, die in Gefangenschaft großgezogen wurden und zwischen sieben und zehn Jahre als sind, auf dem winzigen Eiland Santa Fe aus. Dort sollen sie die ursprüngliche Schildkrötenpopulation ersetzen, die im 19. Jahrhundert ausgerottet wurde, wie die Nationalparkverwaltung mitteilte.

Die neuen Bewohner gehören einer ähnlichen Gattung an. Sie stammen aus einer Aufzuchtstation auf der Galapagos-Insel Espanola. Das Besiedlungs-Experiment läuft seit mittlerweile vier Jahren. Bereits 400 Riesenschildkröten wurden auf der nur 25 Quadratkilometer großen Insel ausgesetzt, nun bekommen sie Verstärkung. Die Zuzügler sollen in etwa fünf Jahren den ersten Nachwuchs zeugen.

Tiere werden mit Mikrochips überwacht
Wissenschaftler beobachten die Tiere genau. Jede Schildkröte trage einen Mikrochip, sodass ihre Bewegungen auf der Insel dokumentiert werden können, erklärte Jorge Carrion, der Direktor des Galapagos-Nationalparks.

Auf den abgelegenen Vulkaninseln im Pazifik leben Riesenschildkröten seit mindestens drei Millionen Jahren. Sie hatten dort lange Zeit keine natürlichen Feinde. Mit der Ankunft der Menschen änderte sich dies. Ihre Zahl nahm im 19. Jahrhundert dramatisch ab, auf manchen Inseln starben sie sogar aus.

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