27.02.2019 15:32 |

Vorfall bei Russen

krone.at vor Ort: Hochspannung bei Gebirgsjäger-WM

Am Mittwoch und Donnerstag findet in den Tuxer Alpen in Tirol die inoffizielle Weltmeisterschaft der Gebirgsjäger statt. Und schon am ersten Tag war die vom Österreichischen Bundesheer organisierte Veranstaltung unter dem Namen „Edelweiss Raid 2019“ an Spannung kaum zu überbieten. Nach den ersten Manövern und Einsatzrunden liegt derzeit ein deutsches Team knapp in Führung, dicht gefolgt von einer österreichischen Mannschaft. Einen Zwischenfall gab es beim erstmals angetretenen russischen Frauenteam. krone.at ist vor Ort.

Insgesamt messen sich 24 Wettkampfteams aus zwölf Nationen im militärischen Wettstreit. Die Teams kommen aus Österreich, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Italien, Montenegro, Polen, Rumänien, Slowenien, Spanien, Russland und den USA. Ausgangspunkt ist der Truppenübungsplatz Lizum-Walchen bei Wattens auf knapp 2000 Metern.

Sportliche Höchstleistungen mit militärischen Einsatzaufgaben
Dieser Bewerb, der alle zwei Jahre stattfindet, gilt in erster Linie als Training für militärische Einsätze im Hochgebirge und verbindet sportliche Höchstleistungen mit militärischen Einsatzaufgaben. Es werden jene Fähigkeiten besonders gefordert, die den Gebirgsjäger vom normalen Infanteristen unterscheiden. Gebirgsjägergruppen mit einer Stärke von jeweils acht Mann haben im hochalpinen Gelände an zwei Tagen eine Marschstrecke von 40 Kilometern mit 4200 Höhenmetern im Aufstieg zu bewältigen.

Russin wegen Erschöpfung abtransportiert
Am ersten Wettkampftag gab es einen Zwischenfall beim erstmals angetretenen russischen Frauenteam. Bei einer der Stationen musste eine Teilnehmerin wegen Erschöpfung mit dem Hubschrauber abtransportiert werden. Das Team fiel dadurch aus der Wertung. Insgesamt stellt Russland noch zwei weitere Teams.

Weltweites Lob für perfekte Organisation
Das Bundesheer bekam schon am ersten Tag weltweites Lob aller Teams für die perfekte Organisation. Das Eintreffen der ersten Wettkampfteams im Ziel wird am Donnerstag um circa 12 Uhr erwartet.

Alle Stationen auf der Strecke entsprechen der Philosophie des Wettkampfes, sportliche Höchstleistungen mit militärischen Einsatzaufgaben zu verbinden. Klettern über schwierige Felsgrate, Orientierungsaufgaben im Gebirge, Scharfschießen im alpinen Gelände, Handhabung des Lawinenverschütteten-Suchgerätes, Bergung eines Verletzten und Selbstzubereitung der Verpflegung bzw. das Erhalten der Kampfkraft sind Aufgaben, die es während dieses besonderen Wettkampfs zu meistern gilt.

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