Gruber und Rehrl stark

BRONZE! Unser Kombi-Duo holt die nächste Medaille

Rot-weiß-roter Jubel: Österreichs Nordische Kombinierer haben am Sonntag auch im zweiten Bewerb der Heim-Weltmeisterschaften in Seefeld zugeschlagen! Franz-Josef Rehrl und Bernhard Gruber holten im Team-Sprint von der Großschanze WM-Bronze hinter den Deutschen Eric Frenzel/Fabian Rießle und Norwegen. Der 25-jährige Rehrl hat damit nach Einzel-Bronze von der Großschanze schon das zweite Edelmetall für den ÖSV gewonnen.

Die Österreicher, die nach dem Springen auf Platz drei gelegen waren, waren zwischenzeitlich sogar auf Silberkurs. Doch im Finish musste sich der 36-jährige Gruber im Duell mit Jarl Magnus Riiber geschlagen geben. Deutschland siegte nach 15 Kilometern und 28:29,5 Minuten mit 8,2 Sekunden Vorsprung auf Norwegen und 9,2 auf Österreich.

„Es war schwierig zu laufen. Ich wollte im Finale wegkommen, aber er ist eine harte Nuss. Ich habe mein Rennen durchgezogen. Doch er (Riiber) hat nicht locker gelassen“, meinte Gruber, für den es die insgesamt siebente WM-Medaille und inklusive Olympia das elfte Edelmetall geworden ist, zum Finish.

„Unglaublich cool“
Hocherfreut war sein steirischer Teamkollege Rehrl nach seiner zweiten WM-Medaille in seinem zweiten WM-Bewerb. „Zweite Medaille im zweiten Bewerb, das ist unglaublich cool, ich habe so eine Freude. Ich freue mich irrsinnig darauf, dass ich wieder bei der Siegerehrung dabei bin, davon kann man schon süchtig werden“, jubelte der 25-Jährige. „Es war ein geiles Rennen, ich habe so eine unglaublich Laufform, es macht richtig Spaß im Moment“, freute sich der Ramsauer. Zwar hätten er und Gruber wirklich gute Sprünge gehabt, „aber die Deutschen sind heute sehr, sehr gut gehupft“.

Kleiner Wermutstropfen
Erfreut war natürlich auch der ÖSV-Cheftrainer Christoph Eugen. „Super wieder eine Medaille gemacht, vor zwei Jahren in Lahti waren wir Vierter“, erinnerte sich der Coach. Er sah es jedoch als Wermutstropfen, dass die Norweger zu wenig gemacht hätten. „Sonst wäre sogar noch mehr möglich gewesen. Wir brauchen uns läuferisch nicht verstecken wie in den vergangenen Jahren.“ Eugen lobte auch die Arbeit des gesamten Teams, vor allem auch die Serviceleute, denn beim Material waren die Österreicher vorne dabei. Die zweite Medaille beflügle für die weitere WM. „Wir sind jetzt topmotiviert, dass wir auch in den kommenden Bewerben weitere Medaillen machen.“

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