So, 24. März 2019
15.02.2019 06:50

Gewerkschaft erfreut

„Vom Polizei-Dienst hab‘ ich jetzt genug“

Großer Jubel bei den steirischen Polizeianwärtern! Nachdem am Montag viele von ihnen trotz einer äußerst positiven Testphase einen negativen Bescheid erhielten, überschlugen sich die Ereignisse. Das Innenministerium ruderte zurück, einigen Anwärtern ist der Spaß an der Polizeiarbeit dennoch vergangen.

Etwa 180 steirische Polizeianwärter fielen am Montag aus allen Wolken, als sie die unerwartete Absage erhielten. Viele von ihnen standen vor dem existenziellen Abgrund, nachdem sie im Vorfeld ihren Beruf aufgegeben hatten.

„Einer hat das Glück gehabt, dass er seine alte Stelle wieder bekommen hat. Dafür muss nun aber die für den Job vorgesehene Frau bangen, ob sie von dem Unternehmen genommen wird“, weiß Josef Resch, FSG-Vorsitzender in der steirischen Polizeigewerkschaft. Er forderte daher schon am Dienstag: „Eine Übergangslösung muss dringend her. Wir haben 100 Anwärter, die zwischen 800 und 900 Punkten haben.“

Sein Ruf wurde nun also erhört, bis Ende Mai gilt eine Übergangsbestimmung vom alten in das neue Verfahren. Resch: „Bei vielen der Anwärter ist die restliche Testphase sicher in einem Tag abgewickelt.“

„Ich hab‘ genug“
Einem Steirer, der für die Polizei auch seinen Job an den Nagel gehängt hatte, ist die Lust aber vergangen: Er riskiert nichts und hat sich einen neuen Arbeitsplatz gesucht: „Ich hab’ genug, das tu’ ich mir nicht mehr an.“

Alexander Petritsch
Alexander Petritsch

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