07.10.2019 13:40 |

Sicherheit geht vor

Wie das Schlafzimmer babytauglich wird

Die richtige Schlafumgebung ist sehr wichtig für die Entwicklung eines Babys. Was die aktuelle Forschung in Sachen Schlaf für Säuglinge empfiehlt und wie das Schlafzimmer sicherer gestaltet werden kann, lesen Sie hier.

Fast die Hälfte der Unfälle im Haushalt betreffen Kinder unter sechs Jahren. Mit einigen Tipps und Tricks können Sie den Sicherheitsfaktor erhöhen.

Die sicherste Schlafposition: Rückenlage

Während früher oft die Bauchlage empfohlen wurde, hat sich nun herausgestellt, dass Babys am sichersten am Rücken schlafen, da sie so am besten atmen können. Seitenlage ist zwar besser als Bauchlage, dennoch ist davon abzuraten, da sich das seitlich liegende Baby schnell auf den Bauch rollen kann. 

Eigenes Babybett oder den Säugling im Elternbett schlafen lassen?

Grundsätzlich ist ein eigenes Bettchen für das Baby zu empfehlen, da hier das Baby über ausreichend Platz verfügt. Ratsam ist eine Wiege, ein Gitterbettchen oder eine Hängematte. Besonders die Wiege gibt Geborgenheit. So ist es mittlerweile erwiesen, dass die Schaukelbewegungen - wohl weil sie an die Bewegungen im Mutterleib erinnern - beruhigend wirken und glücklich machen. Will man sein Kind lieber im Ehebett schlafen lassen, ist darauf zu achten, dass dieses genügend Platz bietet und dass das Baby nicht durch einen Spalt zwischen Wand und Bett fallen kann. Vom gemeinsamen Bett ist abzuraten, wenn die Eltern Raucher sind. Auch für Haustiere ist das Babybett tabu.

Wie soll das Babybettchen gestaltet sein?

Wichtig ist ein ruhiger, angenehm temperierter Ort im Schlafzimmer - weder neben der Heizung noch in der prallen Sonne. Steckdosen, Kabel und elektrische Geräte dürfen keinesfalls in Baby-Reichweite sein. Jede Art von Schnur oder Band - etwa an einem Schnuller - ist wegen einer etwaigen Strangulierungsgefahr vom Baby fernzuhalten. Genauso übrigens wie Kissen, Kuscheltiere, Nester und dergleichen, da diese sowohl die Luftzirkulation und auch die Atmung behindern, als auch zu einem Hitzestau führen können. Bei der Schlaftemperatur gilt: besser zu kühl als zu heiß. Ist dem Baby zu kalt, wird es dies lautstark kundtun, bei Überhitzung kann es sein, dass es einfach weiterschläft und die Körpertemperatur auf ein ungesundes Level ansteigt. Nur 16 bis 18 Grad sollten es im Schlafzimmer sein. Bei der Lackierung eines Babybettchens ist darauf zu achten, dass diese speichelfest ist. Die Matratze sollte genau an die Maße des Bettchens angepasst werden und eine Dicke von ca. zehn Zentimetern nicht überschreiten. Idealerweise fällt die Matratze etwas härter aus, sodass das Baby nicht zu sehr (maximal zwei Zentimeter) einsinkt.

Babyüberwachung

Egal ob das althergebrachte Babyphon oder eine App fürs Smartphone benutzt wird - zu sehen und zu hören, was das Baby tut, gibt Sicherheit. Batteriebetriebene Geräte machen von der Stromversorgung unabhängig und empfehlen sich als hinzuzuziehendes Zweit-Überwachungs-Gerät. Hier gilt es, wie übrigens auch bei der Wahl des Bettchens, sich im Fachhandel gut beraten zu lassen.

Generell ist natürlich darauf zu achten, dass sich im Schlafzimmer keinerlei scharfe Kanten, an dem sich das herumkrabbelnde Baby stoßen könnte, befinden. Ein abrundender Kantenschutz schafft hier gegebenenfalls Abhilfe. Weitere Punkte, die es zu beachten gibt, sind einerseits kippsichere Regale und Schränke, andererseits ein rutschsicherer Boden.

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