„Weg zurück“ steinig

Ex-Doper Dürr kann Seefeld-WM endgültig abhaken

Wintersport
11.02.2019 16:13
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Langläufer Johannes Dürr ist auch am Wochenende bei FIS-Rennen in Planica sehr weit von Spitzenergebnissen entfernt gewesen. In Slowenien kam der ehemalige Dopingsünder in zwei Distanzrennen nicht einmal unter die besten 45. Etliche ÖSV-Kaderläufer klassierten sich vor dem früheren Weltklassemann. Damit ist seine erträumte Teilnahme an der ÖSV-WM-Staffel von Seefeld endgültig passe. 

Schon nach den nationalen Titelkämpfen Anfang Februar in Eisenerz, wo er gerade noch in die Top Ten gekommen war, hatte er quasi resigniert. „Kann es ein Berufstätiger zur Nordischen-Ski-WM in Seefeld schaffen? Nein, so muss - auch wenn beim Europacup in Planica noch die letzten Chancen warten - realistischerweise gesagt werden: Dieses Ziel haben wir als Team vermutlich verfehlt“, hieß es auf seiner Facebook-Seite „Der Weg zurück“.

Unter diesem Titel hat der ehemalige EPO- und Blutdoper kürzlich mit Autor Martin Prinz ein Buch über seinen Comeback-Versuch herausgebracht.

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