Mit Straßenschuhen

Urlauberinnen saßen über Hallstatt im Schnee fest

Denkwürdiger Ausflug für zwei 25-jährige Chinesinnen ins Weltkulturerbe Hallstatt in Oberösterreich: Das Duo verpasste die Talfahrt der Standseilbahn und wollte bei Dunkelheit im Schnee mit Straßenschuhen ins Tal wandern. Das ging schief - die Hallstätter Bergretter und Alpinpolizisten eilten zu Hilfe.

Die beiden Frauen, eine lebt in Australien, fuhren erst um 15.40 Uhr mit der Standseilbahn nach oben, übersahen dann, dass um 16.30 Uhr die letzte Talfahrt stattfand - und saßen am Berg über dem Weltkulturerbe fest.

Alarm geschlagen
Die Chinesinnen begannen zu Fuß mit dem Abstieg, aber kurz vor 18 Uhr waren sie mit ihrer Kraft und Orientierung am Ende, schlugen am Euro-Notruf 112 Alarm. Sechs Bergretter und ein Polizist aus Hallstatt machten sich auf die Suche und konnten nach einer halben Stunde das Duo in völliger Dunkelheit auf einem Wanderweg in 670 Metern Seehöhe finden.

Nur Straßenschuhe an
Die Frauen waren gar nicht für die Tour gerüstet, hatten nur Straßenschuhe an. Die Retter verpassten ihnen Grödel, also Anti-Rutsch-Aufsätze für die Schuhe, sowie Wanderstöcke und Stirnlampen und geleiteten sie daraufhin sicher ins Tal.

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