08.02.2019 14:00 |

Bullen-Frühjahrsstart

Vorm ersten Anpfiff stapelt sich Arbeit

Am Mittwoch hebt Salzburg zum ersten Pflichtspiel 2019 nach Brügge ab. Neben System- und Personalfragen wird Meister wieder einmal mit lästigen Gerüchten konfrontiert.

Salzburg beendet heute (Taxham, 17) gegen Steyr die Testspiel-Serie. Zwei Tage nach dem nicht ganz so geheimen Probegalopp gegen Altach dürfte Trainer Marco Rose gegen den Zweitligisten jenen Kickern Einsatzminuten geben, die am Mittwoch gar nicht oder nur sehr kurz zum Zug gekommen sind.

Beschäftigungslos werden Rose, sein Stab und die Geschäftsführung nach dem sechsten und letzten Test, fünf Tage vorm Abflug zur Europacup-Partie beim FC Brügge, jedoch nicht sein. Nein: Die Arbeit stapelt sich vorm ersten Anpfiff, Antworten werden gesucht.

  • Systemfragen: Teils agierte der Winterkönig gegen Altach im bekannten 4-4-2 mit Raute, teils im 4-3-3 mit Daka rechts bzw. Wolf links von Mittelstürmer Dabbur. Dass Rose mit der Torausbeute und wohl auch mit der Offensive im Ganzen beim 0:0 gegen den Liga-Elften nicht total happy sein wird, versteht sich von selbst.
  • Personalfragen: Wohl nicht restlos geklärt ist daher auch, wen die Bullen am Donnerstag in Belgien aufs Feld schicken. Daka statt Gulbrandsen, Onguéné statt Ramalho, Liga-Tormann Stankovic statt Euro-Keeper Walke: Die Brügge-Generalprobe warf mehr Fragen auf als sie beantwortete.
  • Zukunftsfragen: Neuzugang Antoine Bernede, der nicht erst im Sommer sondern schon Montag ins Training einsteigt, ist ein interessanter 19-Jähriger. Dieselbe Körpergröße (1,77 Meter) wie Samassekou gibt beim variabel einsetzbaren Mittelfeldspieler zwar keinen Aufschluss über sein Einsatzgebiet. Dafür die zwei Startelfpartien im Herbst bei Paris Saint Germain. Beim zweiten Mal agierte er als „Sechser“. Als solcher dürfte er in Salzburg aufgebaut werden. Um Gewehr bei Fuß zu stehen, wenn der oft unscheinbare aber grandios präzise Diadie Samassekou „Au revoir“ sagt. Auf Salzburgs 25-Mann-Liste für den Europacup findet sich Bernede übrigens ebenso wenig wie der rekonvaleszente Verteidiger Jasper van der Werff.

Immer wieder Marsch
Thema Zukunft: Die „Bild“ will unverändert wissen, dass Rose im Sommer Hoffenheimer wird. Neu ist, wonach Leipzig-„Co“ Jesse Marsch in der Mozartstadt landen soll. Der Name des US-Ami und früheren New York-Bullen-Coach taucht nicht zum ersten Mal auf

Valentin Snobe
Valentin Snobe
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