Mi, 20. Februar 2019
06.02.2019 15:15

Dank Rekordproduktion

OMV verdoppelte im Vorjahr ihren Nettogewinn

Niedrigere Produktionskosten und steigende Ölpreise haben der OMV 2018 das beste Ergebnis aller Zeiten verschafft: Der Gewinn hat sich im Vorjahr von 853 Millionen Euro (im Jahr 2017) auf 1,99 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Das Ergebnis je Aktie stieg von 1,33 auf 4,40 Euro, wie die OMV Mittwochfrüh mitteilte. Sechs Milliarden Euro wurden in neue Öl- und Gasfelder investiert.

Noch nie hat der börsenotierte Öl- und Gaskonzern OMV so viel selber produziert: Dank Zukäufen stieg die Öl- und Gasförderung auf 427.000 Barrel pro Tag (plus 23 Prozent zum Vorjahr). Die Kosten je Einheit sanken auf sieben US-Dollar (minus 20 Prozent), damit zählt man inzwischen in der Branche zu den profitabelsten Erzeugern. Zum Vergleich: Vor einigen Jahren lag man noch bei Kosten von 16 Dollar.

Umsatz im vierten Quartal um 35% gesteigert
Im vierten Quartal 2018 verdoppelte sich das Ergebnis vor Steuern auf 1,209 Milliarden Euro (plus 115 Prozent), der Periodenüberschuss legte um 89 Prozent auf 793 Millionen Euro zu. Der den Aktionären zuzurechnende Periodenüberschuss betrug 608 Millionen Euro. Der Umsatz legte im vierten Quartal um 35 Prozent auf 6,64 Milliarden Euro zu. Da der Ölpreis im Lauf des Jahres zwischenzeitlich auf über 80 Dollar stieg (jetzt ist er wieder bei 60 Dollar) gab das dem Ergebnis einen zusätzlichen Turbo.

Strategisch setzt man weiter auf Partnerschaften mit Regionen, in denen möglichst günstig Öl und Gas gefördert wird (Russland, Abu Dhabi, Malaysia, Neuseeland). Sechs Milliarden Euro wurden dafür investiert. Bis Sommer will OMV-Boss Rainer Seele den Einstieg in sibirische Gasfelder finalisieren. Auch ohne diese schafft man heuer den Sprung auf 500.000 Fass/Tag.

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