So, 17. Februar 2019
02.02.2019 11:25

Spaß bei -30 Grad

Die verrücktesten Videos zur US-Monsterkälte

Die Kältewelle, die am Wochenende zu Ende gehen soll, hatte die USA fest im Griff. Wie dramatisch sich die Situation in manchen Teilen gestaltete, zeigt das Video oben, das einen elf Kilometer langen Eisstau im Bundesstaat Illinois zeigt. Doch viele lassen sich auch von den extremen Temperaturen von bis zu -30 Grad Celsius nicht von Späßchen abhalten.

Die Eiseskälte bereitet den US-Amerikanern Freude, aber auch Sorgen. Auf dem Kankakee River in Illinois hat sich ein Eisstau gebildet. Die Schollen reichen fast bis zum Boden der Brücke der Interstate 55. In darunterliegenden Gegenden gibt es Überschwemmungen.

Bis sich die Eismassen am Kankakee River gelöst haben, kann es noch Tage dauern. Auch am Chicago River kämpfen Einsatzkräfte gegen Eis am Fluss. Dabei sind schöne Aufnahmen von einem Eisbrecher entstanden, der sich über die Eismassen schiebt.

Viele US-Amerikaner mussten wegen der enormen Kälte in ihren Wohnungen bleiben - und ließen sich im Hausarrest offenbar zu Späßchen inspirieren. Volkssport Nummer 1 war dieser Tage, heißes Wasser im Freien zu „pulverisieren“: In die Luft geworfen, gefriert dieses sofort und sorgt für einen Nebel. Ein Effekt, den sich auch Hobby-Zauberer zunutze machen. 

Mit einer Wasserpistole ist der Effekt fast noch spektakulärer. Auch Kaffee lässt sich übrigens pulverisieren.

MIt langen, nassen Haaren lassen sich interessante Frisuren gestalten.

Auch mit Hosen lässt sich Schabernack treiben. Diese stehen bei enormen Minusgraden auch ohne Träger.

Seifenblasen sind bei enormer Kälte nicht nur ein Spaß für Kinder. Sie gefrieren wunderschön zu fragilen Eisbällen.

Sommerutensilien wie Schwimmreifen kann man bei diesem Wetter auch toll einsetzen:

Es war so kalt, das teilweise sogar die Straßenbeleuchtung zu zittern und bibbern schien.

Kleiner Tipp zum Schluss: Schneeschaufeln macht mehr Spaß, wenn man dabei ein Dinosaurier-Kostüm trägt.

Die Arktis-Kälte sorgte in den letzten Tagen für lebensbedrohliche Temperaturen in den USA. Es starben mehr als 20 Menschen in Zusammenhang mit dem Wetter. Ein vorläufiges Ende ist aber in Sicht: Im mittleren Westen sollen die Temperaturen wieder steigen. Am Samstag sollen es frühlingshafte 15 Grad geben. Doch die angenehmen Temperaturen währen nur kurz: Nächste Woche soll es schon wieder frostig werden.

Miriam Krammer
Miriam Krammer

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