„So viele Vorwürfe und so viele Beweise gegen einen Zahnarzt hat es in Österreich noch nie gegeben“, ist sich ein Kenner der Szene sicher. Wie berichtet, soll ein Zahnarzt um 300.000 € falsche Rechnungen ausgestellt und gepfuscht haben. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Gutachter decken Trickserei auf
Bis zu sechs Jahre Haft drohen. „Wir müssen jeder Plombe nachgehen“, spricht Staatsanwalt Andreas Pechatschek von umfangreichen Ermittlungen. Wie nun durchgesickert ist, bringen einige Gutachten den Mediziner arg in Bedrängnis.
Falsche Röntgenbilder verwendet
So wurde festgestellt, dass nicht nur bei Kronen (Kunststoff statt Keramik) und Füllungen, sondern auch bei Röntgenbildern getrickst wurde. Statt Kleinbildaufnahmen wurden die viermal so teuren Panoramabilder gemacht. Diese sind aber für Wurzelbehandlungen nicht geeignet und verstoßen gegen die Strahlenschutzverordnung.









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