Do, 21. Februar 2019
25.01.2019 08:00

Bad der Zeit

Komfort-Klasse: Aktuelle Trends fürs Badezimmer

Das Badezimmer hat sich längst von der simplen Nasszelle zum luxuriös ausgestatteten Wohlfühlraum gemausert. Intelligente Technik, Barrierefreiheit und innovative Materialien - aktuelle Badezimmertrends sorgen für optimalen Komfort.

Duschen ist einfach nicht mehr das, was es einmal war. Duschkabinen sind heutzutage so etwas wie kleine Wassererlebniswelten, die sich ganz nach den jeweiligen individuellen Bedürfnissen einrichten lassen.

Lesen Sie mehr: Das waren die Trends 2018!

Hier als barrierefreie Lösung, dort als wohnlicher Raumtrenner zum Schlafzimmer. Die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos. Auf Wunsch verwandelt sich die moderne Dusche in eine Dampf- oder eine Infrarotkabine. Mit Wasserstrahlen aus allen erdenklichen Richtungen, in beliebiger Temperatur und unterschiedlicher Berieselungsstärke – selbstverständlich alles vollautomatisch gesteuert. Licht- und Soundeffekte sind da nur das kleine Badeschaum-Tüpfelchen auf dem I.

Wanne oder Dusche?
Trotz atemberaubender Duschkabinen bleibt die gute alte Gretchenfrage des Badezimmers aber nach wie vor aktuell: Duschen oder Baden? Wer sich nicht entscheiden kann, für den haben Hersteller die passende Antwort parat: Kombinierte Duschbadewannen vereinen die Vorzüge beider Lager in einem Produkt. Die Kombibadewanne lässt sich durch eine kleine Tür am Wannenrand ganz einfach betreten - und fungiert dann gleichsam als Duschtasse. Das nennt man Komfort.

Solche Einstiegs-Türen lassen sich übrigens auch im Nachhinein in eine Badewanne einbauen. Alles wasserdicht, versteht sich. Schwere Baustellenarbeiten im Badezimmer sind beim Einbau nicht zu befürchten, die Montage dauert lediglich einen Tag.

Reinigende Strahlkraft
Eine kleine Revolution im Badezimmer sind zweifelsohne die Dusch-WCs, um die sich viele Legenden ranken. In Japan schon seit längerem Standard, kann man mittlerweile auch in Europa immer öfter auf einem der innovativen Sanitärgeräte Platz nehmen.

Die Idee ist eigentlich ganz simpel, es handelt sich um eine moderne Mischung aus herkömmlichem Toilettensitz und Bidet. Das sorgt für wirklich hygienische Sauberkeit, Toilettenpapier wird überhaupt nicht mehr benötigt. Der Allerwerteste wird durch einen Wasserstrahl gereinigt und am Ende der Sitzung von einem Warmluftföhn trocken geblasen. Mühselige Verrenkungen müssen nicht mehr sein. Der reinigende Wasserstrahl lässt sich mit einer Fernsteuerung exakt dorthin steuern, wo er gebraucht wird.

Fugenlos glücklich
Apropos Hygiene: Der Trend zum fugenlosen Bad setzt sich fort. Die durchgängig glatten Oberflächen sehen nicht nur höchst exklusiv aus, sie sind zudem auch hygienischer. Wo keine Fugen sind, sammeln sich weniger Rückstände an. Das Bad ist wesentlich leichter zu reinigen.

Lesen Sie mehr: Das Badezimmer mit Pflanzen & Co. aufpeppen!

Der technische Fortschritt beschränkt sich aber nicht auf die Digitalisierung allein. Auch bei den Materialien hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Die meisten Hersteller bieten heute Waschbecken und andere Sanitäreinrichtungen mit speziellen Beschichtungen an, die keimabweisend und besonders pflegeleicht sind. Eine weitere Innovation sind spülrandlose WCs, die Schmutz und Keimen keinerlei Nischen mehr bieten.

Das digitale Bad
Die vielleicht wichtigste Neuerung im digitalen Badezimmer sind „intelligente“ Armaturen. Die merken sich zum Beispiel, wie warm Sie Ihr Badewasser mögen. Selbst die Füllhöhe kann vorprogrammiert werden. Lieblingstemperaturen lassen sich natürlich auch unter der Dusche einstellen. Inklusive akustischer Rückmeldung, sobald sie erreicht ist – ähnlich wie bei einer Einparkhilfe im Auto. Manche Armaturen lassen sich ganz ohne Berührung bedienen. Das spart Wasser, ist hygienischer – und sieht ziemlich schick aus. Infrarot-Sensoren kommen auch bei Drückerplatten für Toiletten oder bei beleuchteten Wandspiegeln immer öfter in privaten Badezimmern zum Einsatz. Funktioniert ganz einfach – und wie von Zauberhand gesteuert.

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