18.01.2019 14:21 |

FH über Zukunft:

„Der digitale Wandel wird schneller“

Erstmals ein vierter Standort, erstmals 3000 Studierende, neue Studienzweige und noch mehr Geld für die Forschung: Die Fachhochschule Salzburg legt bei Neuerungen ein beachtliches Tempo vor (siehe Fachhochschule Salzburg wächst kräftig weiter). Auch das „Zentrum Zukunft Gesundheit“ geht an den Start, in Schwarzach kommt die erste „Pflege-Uni“ Innergebirg.

360 Grad-Blick an der FH in Vergangenheit und Zukunft: „Die Gesundheits- und Krankenpflege ist einer unserer Wachstumsbereiche“, betont Geschäftsführerin Doris Walter. Plätze für die neue akademische Pflege-Ausbildung wurden zuletzt von 40 auf 80 verdoppelt. Im Herbst geht die erste „Außenstelle“ am Krankenhaus Schwarzach an den Start. Gespräche für weitere lokale Angebote wie etwa in Zell am See gibt es: „Aber noch keine Entscheidungen“, so Walter.

Eigene App für Reha-Zentren entwickelt
Das neue Forschungszentrum sucht innovative Zukunftslösungen. Die Vision dort: Mehr gesunde Jahre im höheren Alter. Bestes Beispiel: Eine RehaApp für Herz-Kreislaufpatienten wurde entwickelt. Verschiedene Reha-Zentren nehmen jetzt an einer Testphase teil. Projektleiter und FH-Prof. Simon Ginzinger: „Wir legen die Basis, worauf Startups bauen können.“ Die FH unterstützt in einem eigenen Center Neugründungen.

Am Campus Kuchl beschäftigt sich die FH auch mit „Alpinem Bauen“. Mit „Human-Computer-Interaction“ und Wirtschaftsinformatik (Verknüpfung von IT und Betriebswirtschaft) gibt es neue Studien.

Gutes Wirtschaftsjahr für die Fachhochschule
FH-Geschäftsführer Raimund Ribitsch ist hochzufrieden: „Wir stehen nicht nur in der Lehre, sondern auch wirtschaftlich gut da.“ Die Betriebsleistung konnte von 31,8 auf 32,7 Millionen Euro gesteigert werden. Wunsch an die Bundesregierung, die alle FH’s ausbauen will: „Plus 100 Millionen an Bundesförderung. Da ist aber noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten“, so Ribitsch.

Der technische Anteil an der FH soll noch weiter steigen. Rektor Gerhard Blechinger: „Wir stehen in sehr bewegten Zeiten. Die technische Innovation wird niemals mehr so langsam sein.“ Durch die Digitalisierung entstehen laufende neue Jobs.

Sabine Salzmann
Sabine Salzmann
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