16.01.2019 12:32 |

Mehr Fleiß notwendig!

Bummelstudenten kommen Universitäten künftig teuer

Die Regierung will, dass fleißiger studiert wird: Am Mittwoch passierte ein Gesetz den Ministerrat, das Unis Budgetkürzungen bringt, wenn zu wenige Studenten „prüfungsaktiv“ sind. Allzu stressig wird’s für Studenten aber nicht, die Grenze liegt etwa bei einem Viertel der Anforderungen für die Mindestzeit.

Die Universitäten müssen bereits ab dem Herbst dafür sorgen, dass ihre Studenten fleißiger - sprich: prüfungsaktiv - werden. Ansonsten droht eine Reduktion ihres Budgets. Das sehen die Leistungsvereinbarungen der meisten Hochschulen mit dem Bund vor, die am Mittwoch durch den Ministerrat gegangen sind.

Grenze nicht allzu hoch
Wann aber ist ein Student prüfungsaktiv? Der Definition nach ist man das, wenn im Studienjahr Prüfungen im Ausmaß von 16 ECTS abgelegt wurden. Allzu hoch ist diese Grenze nicht angesetzt, denn: Wer in Mindeststudienzeit fertig werden möchte, muss pro Semester im Schnitt 30 ECTS-Punkte sammeln.

Unis müssen sich anstrengen
Dennoch müssen die Unis zulegen: Die Uni Wien etwa muss die Zahl ihrer prüfungsaktiv betriebenen Studien von 50.800 auf 52.800 pro Jahr steigern, auch in Graz, Innsbruck, an der TU Wien und der Wirtschaftsuniversität ist eine Zunahme notwendig, damit es keine Budgetkürzungen gibt.

Kronen Zeitung

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