10.01.2019 04:30 |

In Neukirchen

Staublawine: Vier Jugendliche sofort gerettet

Bange Momente im Wildkogelgebiet in Neukirchen: Eine Staublawine löste sich am Mittwoch, ging zum Teil auf eine blaue Piste nieder und verschüttete vier Jugendliche aus Deutschland. Andere Skifahrer kamen der Schülergruppe zu Hilfe. Ein Mädchen ist leicht verletzt. Der Skibetrieb wurde vorerst komplett eingestellt.

Die Wiesbach-Querung ist eine Verbindung zur Talabfahrt nach Neukirchen. Mittwoch gegen Mittag lösten sich plötzlich oberhalb Schneemassen, rauschten Richtung Tal und trafen die Skifahrer auf der blauen Piste. „Zum Glück ist nicht mehr passiert“, ist Bergbahnen-Vorstand Rudi Göstl froh, dass die Jugendlichen aus Deutschland gerettet sind. Sie wurden von Landsleuten befreit. Die Alpinpolizei war sofort vor Ort und die Pistenrettung brachte sie ins Tal. Die Schüler sind in einem Uttendorfer Jugendgästehaus untergebracht. Drei Burschen sind unverletzt, ein Mädchen leicht unterkühlt. Die Gruppe wurde sicherheitshalber im Spital durchgecheckt.

Am Wildkogel: Eigene Lawinenkommission
Im Oberpinzgauer Skigebiet überwacht eine eigene Lawinenwarnkommission die Schneesituation. Göstl: „Wir sprengen auch laufend an Gefahrenstellen. Bei den Schneemassen, die derzeit liegen, ist die Lage aber generell schwierig.“ Nach dem Vorfall am Mittwoch standen die Skilifte am Wildkogel – auf Neukirchner und Bramberger Seite – erst einmal komplett still. Wann der Betrieb wieder aufgenommen wird, war Mittwochabend noch nicht vorauszusehen.

S. Salzmann

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