05.01.2019 08:00 |

Eine dritte Spur:

Erste Einigung zu deutschen Kontrollen

Landesrat Stefan Schnöll und der bayerische Innenminister Joachim Herrmann einigten sich am Freitagabend auf schnellere Grenzkontrollen am Walserberg. Eine zusätzliche Spur soll kommen. Dem muss jetzt aber noch die deutsche Regierung in Berlin zustimmen.

„Endlich haben wir etwas Konkretes“, sagt Verkehrslandesrat Stefan Schnöll. Mit einer zusätzlichen Spur sollen die Kontrollen auf dem Walserberg in Richtung Deutschland schneller gehen. Auf folgenden Plan einigte sich Schnöll mit dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann, der extra aus München nach Salzburg reiste: Die Lkw sollen auf österreichischer Seite so früh wie möglich von den Pkw spurlich getrennt werden und dann eine komplett eigene Kontrolle passieren. Für die Autos wären somit zwei Fahrspuren über den Grenzübergang frei. Kleine bauliche Maßnahmen werden dafür noch notwendig sein. Auf der geplanten Fahrbahn stehen im Moment noch Betonleitwände.
Wann die Maßnahme umgesetzt wird? „Hoffentlich bald“, erklärt Schnöll.
Gewiss ein erster Erfolg in der Causa, aber der Plan muss noch in Berlin endgültig abgesegnet werden.

Felix Roittner
Felix Roittner
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