01.01.2019 06:00 |

Wird nun ausgeliefert

Mafia-Attentat in Wien: Opfer war flüchtig

Ein Toter, ein Verletzter - so die erschreckende Bilanz eines Mafia-Attentats mitten in der Wiener Innenstadt. Wie jetzt aus Insider-Kreisen zu erfahren war, wird das zweite Opfer nun nach Serbien ausgeliefert. Wo der 23-Jährige ohnehin eine Haftstrafe abzusitzen hätte.

Die Suche nach dem Todesschützen läuft nach wie vor auf Hochtouren - laut Ermittlern wird es jedoch eine Zeit brauchen. Grund: Wegen der nicht vorhandenen Grenzkontrollen dürfte sich der Killer bereits Stunden nach dem Anschlag ins Ausland abgesetzt haben.

Kein Opfer unbescholten
„Das ist eine der möglichen Varianten, die wir im Auge haben“, so ein Ermittler zur „Krone“. Fest steht: Weder das Todesopfer Vladimir R. noch der durch einen Streifschuss am Kopf verletzte Stefan V. waren aus Sicht der Justiz unbescholtene Männer.

Was nicht zuletzt die Tatsache deutlich macht, dass der ursprünglich als Opfer geführte Stefan V. (23) nun sein Krankenbett in Wien mit einer serbischen Gefängniszelle tauschen muss. Denn das Schussopfer befand sich zum Tatzeitpunkt eigentlich auf der Flucht. Er hätte eine Haftstrafe wegen illegalen Waffenbesitzes absitzen müssen ...

Bei der Schießerei wurde der 32-jährige Vladimir R. nach dem Verlassen eines Lokals am Lugeck regelrecht hingerichtet. Der untergetauchte Chef des getöteten Clan-Mitglieds rief zur Blutrache auf.

Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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