In Hofburg vereidigt

Olympioniken in Richtung Vancouver verabschiedet

Olympia
01.02.2010 14:22
Österreichs Olympia-Teilnehmer sind Montagmittag vom Bundespräsidenten höchstpersönlich zu den Winterspielen nach Kanada entlassen worden. Nach Einkleidung, Farewell-Feier und Anti-Doping-Schulung folgte in der Wiener Hofburg per Handschlag die Vereidigung durch Heinz Fischer. Den olympischen Eid hatte zuvor Karl Stoss, der Präsident des Österreichischen Olympischen Komitees, gesprochen.

Auf dem traditionellen Gruppenbild vor der offiziellen Verabschiedung fehlten einige der 81 nominierten Sportler, so unter anderem die Skispringer, die in dieser Woche noch an Weltcup-Bewerben teilnehmen.

Fischer mit nassem Anzug
Bundespräsident Fischer hat am Sonntagabend in Wien dem neuen Handball-Europameister Frankreich den Siegesteller überreicht ("Mein Anzug ist noch nass vom Champagner, den die Franzosen verspritzt haben") und war tags darauf ganz angetan von der dort herrschenden Stimmung. "Ich habe erlebt, wie sich Sportler über großartige Erfolge freuen", sagte er an Österreichs Olympiateam gerichtet, und wünschte jedem einzelnen in Kanada ebensolche Glücksgefühle. 

Fischer machte deutlich, dass die Athleten mit der Qualifikation für die Spiele schon viel erreicht hätten. Als Olympia-Teilnehmer vereidigt zu werden, das falle einem nicht in den Schoß. 

Die eröffnenden Worte hatte der neue ÖOC-Präsident Stoss gehalten, der hofft, dass seine Schützlinge gesund zurückkommen werden: "In der Heimat werden die Augen und Ohren auf Sie gerichtet sein. Wir vertrauen Ihnen zu hundert Prozent, dass Sie als ausgezeichnete Botschafter Österreich vertreten werden." 

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