20.12.2018 14:12 |

Slalom in Saalbach

Nächster Rekord! Hirscher überholt Moser-Pröll

Der nächste Meilenstein in Marcel Hirschers Wahnsinnskarriere! Seit Donnerstag ist er alleiniger österreichischer Rekordhalter hinsichtlich der gewonnenen Weltcuprennen. Hirscher triumphierte beim Slalom in Saalbach, es war sein 63. Weltcup-Sieg. Damit überholte er in der ewigen Bestenliste Annemarie Moser-Pröll. Platz zwei ging am Donnerstag an den Schweizer Loic Meillard (+0,38), Dritter wurde Henrik Kristoffersen (+0,47).

Hirscher lag nach dem ersten Durchgang über eine halbe Sekunde vor ÖSV-Kollege Michael Matt. Der zweite Durchgang verlief turbulent. Er begann mit 15-minütiger Verspätung - die Piste musste mit Wasser und Salz behandelt werden. Einwandfrei war sie im zweiten Durchgang trotzdem nicht. Das bewies etwa der Umstand, dass sich an dem Langzeitführenden Loic Meillard, nach Lauf eins Zwölfter, die Top-Athleten serienweise die Zähne ausbissen. Neureuther, Kristoffersen, Matt - aller verbrauchten auf der zusehends brechenden Piste teils riesige Vorsprünge.

„Fast gefährlich“
„Es war am Limit - teilweise fast schon gefährlich“, erklärte der letztlich drittplatzierte Henrik Kristoffersen. Hirscher aber behielt die Nerven. Mit über zwei Sekunden Vorsprung nahm er Lauf zwei in Angriff. 52 Hundertstel-Sekunden rettete der Superstar ins Ziel, gestand dann aber auch: „Es war am Rande der Fahrbarkeit.“ Kritik am Veranstalter? Fehlanzeige! „Es wurde alles versucht, um perfekte Bedingunge zu schaffen. Teilweise ist es geglückt, teilweise nicht 100-prozentig. Aber sind wir doch froh, dass wir so coole Heimrennen gehabt haben!“

„Großartige Geschichte“
Der 63. Weltcup-Sieg sei für ihn „natürlich eine großartige Geschichte. Ich habe versucht, oben in die Spuren zu kommen. Im Zielhang habe ich nur geschaut, dass ich durchkommen. Denn da war es knapp an der Unfahrbarkeit. Bei den ersten Toren versucht man immer, ein gutes Gefühl zu bekommen. Vor allem, wenn man auf Bedingungen unterwegs ist, die man heuer noch nie gehabt hat. Aber das geht ja allen so.“

Starkes Team-Ergebnis
Manuel Feller wurde als zweitbester Österreicher Vierter, Michael Matt Fünfter, Marco Schwarz Neunter. Damit finden sich im Gesamtklassement vier Österreicher unter den Top-10 - ein sehr starkes Ergebnis.

krone Sport
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