18.12.2018 05:00 |

Eichstraße:

Lösung für Chaos-Brücke

Seit die neue Eichstraßenbrücke Anfang des Monats eröffnet wurde, reißt der Protest nicht ab. Hauptkritikpunkt: Die Brücke ist zwar an sich breit genug, die Fahrbahn aber zu schmal für zwei Fahrspuren und einen Fahrradstreifen. Stadtchef Harry Preuner (ÖVP) platzte der Kragen, jetzt kommt eine neue Verkehrslösung.

„Da muss schnell etwas gemacht werden, weil jeden Tag etwas passieren kann“, sagt Preuner zur „Krone“. Er setzte das Thema daher am Montag auf die letzte Sitzung der Stadtregierung vor den Weihnachtsferien. Das fünfköpfige Gremium einigte sich nach nur kurzer Diskussion darauf, zwei Varianten prüfen zu lassen.

Diese zwei Varianten lässt die Politik prüfen

Geh- und Radwege: Derzeit gibt es Richtung stadteinwärts einen Radfahrstreifen, stadtauswärts aber nicht, weil die Fahrbahn zu schmal ist. In der Praxis fahren die Radfahrer stadtauswärts meist über den Gehsteig. Generell sind die Gehwege auf beiden Seiten der Fahrbahn so breit, dass sie als kombinierte Geh- und Radwege markiert werden könnten.

Tempo 20: Die Eichstraßenbrücke liegt derzeit in einer Tempo-30-Zone. Die zweite Möglichkeit einer Lösung wäre, auf der Brücke Tempo 20 zu verordnen. Dann könnten sowohl Autos und Lkw als auch Radfahrer vom Tempo her gleichberechtigt über die Brücke fahren – quasi ein sogenannter „Shared Space“ zwischen motorisiertem und nicht motorisierten Verkehr.

Verkehrsstadtrat Johann Padutsch (Bürgerliste) lässt die Varianten nun einen Verkehrsexperten des Magistrat prüfen. „An diesem Ergebnis orientiere ich mich dann.“ Das Ergebnis soll gleich nach den Ferien vorlieg

Wolfgang Fürweger
Wolfgang Fürweger
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