14.12.2018 17:31 |

Ab 1. Jänner

Rom verbannt Touristenbusse aus dem Stadtzentrum

Im Kampf gegen den immer mehr ausufernden Massentourismus und für mehr Verkehrsberuhigung werden ab dem 1. Jänner Touristenbusse aus dem Stadtkern Roms verbannt. Das hat Bürgermeisterin Virginia Raggi am Freitag angekündigt. Der Staatsrat, die letzte administrative Instanz, hat einen Einspruch von Touristikern gegen diese Maßnahme abgeschmettert.

Busse mit der Schadstoffklasse E0, 1, 2 und 3 werden ihre Passagiere nicht mehr in die Nähe der berühmten Sehenswürdigkeiten bringen können, berichteten italienische Medien. Eine Ausnahme gibt es lediglich für Busse mit Dieselpartikelfilter. Tourenanbieter, deren Busse die Schadstoffklasse E4 oder höher haben, müssen sich allerdings teure Zugangspässe besorgen.

Italien will Massentourismus einschränken
Erst im Vorjahr hatte Italien angekündigt, den Massentourismus in seinen Kunst- und Kulturstädten zu regulieren. Die Regierung in Rom verabschiedete Anfang April des Vorjahres einen „Strategischen Plan für den Tourismus“, mit dem Gemeinden den Zugang zu wichtigen touristischen Attraktionen einschränken können.

So soll etwa die Zahl der Besucher auf der Spanischen Treppe (Bild oben) und auf dem Platz vor dem Trevi-Brunnen in Rom geregelt werden. Dasselbe solle für den Markusplatz in Venedig sowie den Domplatz in Florenz und in Mailand gelten, berichtete die römische Tageszeitung „Il Messaggero“. Ziel ist es, einen zu starken Massenandrang zu verhindern. Die Notwendigkeit, die Zahl der Besucher einzuschränken, sei auch eine wichtige Anti-Terror-Maßnahme, verlautete aus Rom.

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