13.12.2018 04:35 |

Preisanpassung

„Salzburg Milch“ will mehr Geld für ihre Produkte

Egal, ob nun für Milch, Butter oder auch Jogurt: Die „Salzburg Milch“ fordert vom Handel für all ihre Produkte eine durchschnittliche Preissteigerung von fünf Prozent ab dem kommenden Jahr. Grund dafür sind die gestiegenen Ausgaben. Zudem liegt die letzte Preisanpassung für die Molkereien rund acht Jahre zurück.

Es scheint, als laufe nicht nur den Salzburger Milchbauern ein Schauer über den Rücken, wenn es um den derzeitigen Milchpreis geht: Auch die „Salzburg Milch“ fordert nun vom Lebensmittelhandel eine Preisanpassung von durchschnittlich fünf Prozent für all ihre Produkte, die schon mit Jänner schlagend werden soll.

Der Grund für die Erhöhung liege auf der Hand, meint der Chef der „Salzburg Milch“, Christian Leeb: „Wir müssen so rasch wie möglich die Preise anheben, um die gestiegenen Lohnkosten, aber auch die Energie-, Verpackungs- und Transportkosten abzudecken.“ Denn bisher seien diese Aspekte lange Zeit unbeachtet geblieben: „In den vergangenen sieben Jahren sind die explodierenden Kosten bei den Verhandlungen nie ernstgenommen worden, wir haben die höheren Ausgaben immer schlucken müssen“, so Leeb. Nur auf die schwankenden Erzeugerpreise für die Bauern sei man bisher eingegangen.

Mit diesem Problem dürften die Salzburger Molkerei nicht allein sein: Bereits seit 2010 bezahlt der Handel im Schnitt 60 Cent für konventionelle, gentechnikfreie Vollmilch mit einem Fettgehalt von 3,5 Prozent. Tendenz fallend. Die Handelsriesen, wie beispielsweise auch Spar, wollten sich noch nicht zu der Forderung äußern.

Verena Seebacher

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