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11.12.2018 20:02

„Neue Brücke ist ein Schildbürgerstreich“

Fünf Millionen teuer, 66,5 Meter lang, 12,3 Meter breit und 8,4 Meter hoch: Die neue Eichstraßenbrücke zwischen Parsch und Gnigl ist seit der Vorwoche fertig und schon wieder reif für eine Umgestaltung. Denn die Führung des Radwegs bringt vor allem im Morgen- und Abendverkehr gefährliche Situationen.

Ist es der näher rückende Wahltermin am 10. März oder doch nur die Sorge um Rad- und Autofahrer? Für Stadtchef Harry Preuner (ÖVP) ist die Verkehrsführung über die neue Eichstraßenbrücke „ein Schildbürgerstreich der Extraklasse“. Politisch geht die Breitseite gegen den jungen und agilen Baustadtrat Lukas Rößlhuber (NEOS) – die Pinken könnten bei der Wahl der ÖVP wichtige Stimmen abnehmen und so das Zünglein an der Waage sein.

Ein „Krone“-Lokalaugenschein zeigt aber, dass der Stadtchef inhaltlich nicht falsch liegt. Stadteinwärts gibt es einen Radfahrstreifen, wodurch die Fahrbahn für die Autos so schmal wird, dass es mit dem Gegenverkehr schwierig wird. Preuner: „Ich gehe da jeden Tag drüber und sehe, dass die Radfahrer in der Praxis ohnehin auf beiden Seiten lieber auf dem Gehweg fahren.“

Preuners Vorschlag: Der Radfahrstreifen auf der Fahrbahn soll verschwinden – zumal sich die 1,5 Meter vorgeschriebener Seitenabstand zwischen Autos und Radfahrer, auf die am Brückenkopf Richtung stadteinwärts hingewiesen wird, ohnehin in der Praxis nicht einhalten lassen.

Die Lösung: Kombinierte Geh- und Radwege


Stattdessen sollen auf beiden Seiten die Gehsteige zu kombinierten Geh- und Radwegen umfunktioniert werden. Preuner will seinen Vorschlag am kommenden Montag mit den weiteren Mitgliedern der Stadtregierung besprechen. „Ich hoffe, dass wir hier eine vernünftige Lösung finden.“

Wolfgang Fürweger

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