Für Landertinger war es der siebte Podestplatz seiner jungen Karriere, der zweite in dieser Saison. Schon in Pokljuka hatte der ÖSV-Jungstar im Sprint Platz zwei erreicht. Den Rückstand auf Peiffer vermochte Landertinger nach einem Fehler im Stehend-Anschlag aber nicht mehr wettzumachen. "Das Schießen war super, ein Fehler ist gut. Am Anfang war ich noch ein bisschen lasch, aber die letzte Runde war voll am Anschlag", erklärte Landertinger.
Einige Topstars der Szene - darunter die Norweger Ole Einar Björndalen und Emil Hegle Svendsen sowie der Deutsche Michael Greis - ließen die Bewerbe in Südtirol im Hinblick auf Olympia gleich gänzlich aus. Die Österreicher schlugen daraus Kapital, holten nach Mesotitsch (2.) im Einzelbewerb durch Landertinger bereits den elften Podestplatz der Saison.
Mesotitsch (20,6 Sekunden zurück) hatte stehend, Eder (41,2) liegend eine Scheibe stehengelassen. Letzterer scheint nach seiner Magenverstimmung aber wieder besser in Form, geht im Roten Trikot in die Verfolgung. "Ich will in dieser Disziplin um die Kristallkugel mitmischen. Aber vor allem geht es darum, für Olympia gut in Form zu kommen", meinte Eder. Im Sprintweltcup liegt Landertinger nun auf Platz zwei, in der Gesamtwertung vergab Christoph Sumann die Chance, sich wieder an die Spitze zu setzen.
Der Steirer schoss liegend vier Fehler, landete mit 1:25,9 Minuten Rückstand nur auf Platz 35. Weltcup-Leader ist damit weiterhin der Russe Jewgeni Ustjugow, der mit gerissenem Gewehrgurt nur auf Rang 48 kam. "Der erste Schuss ist ihm ausgekommen", sagte ÖSV-Trainer Reinhard Gösweiner über Sumann. "Schade, dass er sich danach so aus dem Konzept hat bringen lassen. Ansonsten bin ich sowohl was die Leistung am Schießstand, als auch in der Loipe betrifft, sehr zufrieden." Fritz Pinter und Tobias Eberhard landeten nach zwei bzw. drei Fehlschüssen auf den Plätzen 32 bzw. 33.
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