Di, 19. Februar 2019
18.11.2018 19:10

Gerüchte auf Malta

„Masterminds“ von Mord an Journalistin aufgespürt?

Über ein Jahr nach dem Mord an der maltesischen Journalistin Daphne Caruana Galizia haben die Ermittler auf Malta Eigenangaben zufolge eine Gruppe von „mehr als zwei“ Maltesen, die den Mord geplant haben sollen, aufgespürt. Bisher waren lediglich drei Männer mit dem Vorwurf festgenommen worden, die Autobombe ausgelöst zu haben, die die Journalistin tötete.

Laut der „Times of Malta“ seien bisher noch keine Informationen über die Identität der angeblichen „Masterminds“ des Mordes durchgesickert. Die Familie der Journalistin sei von der Polizei über die letzten Entwicklungen bei den Ermittlungen nicht informiert worden, berichtete das Blatt. Die maltesischen Behörden teilten mit, sie seien ständig in Kontakt mit Europol.

Caruana Galizia war am 16. Oktober 2017 unweit ihres Hauses in Bidnija bei der Explosion einer Autobombe ums Leben gekommen. Die Familie geht davon aus, dass es ein politischer Mord war. Caruana Galizia hatte über Korruption und Geldwäsche berichtet und dabei auch Vorwürfe gegen Regierungsvertreter erhoben.

Die drei Anfang Dezember 2017 festgenommenen Männer werden beschuldigt, die damals 53-jährige Journalistin durch die Autobombe ermordet zu haben. Sie weisen die Vorwürfe zurück. Die Hintermänner blieben bisher im Dunkeln.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Lkw-Sicherheitsgipfel
Vorerst kein verpflichtender Abbiegeassistent
Österreich
Der „Krone“-Experte
Goldberger: „Wir werden diese WM rocken!“
Wintersport
Katze, Musen, Allüren:
Das krone.tv-Spezial zu Lagerfelds Modeerbe
Video Nachrichten
Aufstieg im Visier
Rapid nach Mailand: „Nicht weil Essen so gut ist“
Fußball International
Duftnote in Innsbruck
Erstes Kombi-Training: Seidl, Rehrl, Gruber stark
Nordische Ski-WM
Schütze nach Einbruch:
„Bin jederzeit bereit, mein Haus zu verteidigen“
Niederösterreich
Zu viele Mätzchen
Real-Boss will Bale loswerden - für 150 Mio. Euro
Fußball International

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.