So, 18. November 2018

60 Jobs gerettet

07.11.2018 11:43

Nach Aus für das PPC-Werk: Ibiden kauft Standort

Eine tolle Nachricht aus der Weststeiermark: Die Ibiden Porzellanfabrik Frauenthal in Frauental hat den gesamten Standort sowie 60 Beschäftigte der geschlossenen PPC Insulators übernommen. Durch die Zusammenführung erwartet sich die Ibiden Rückenwind für den Bereich Wärmespeicher, wie Leiter Christoph Hagg am Mittwoch erläuterte.

Beide Unternehmen gehörten bis 2001 zusammen, ihre Ursprünge gehen in das Jahr 1921 zurück, als Ludwig Neumann das Unternehmen als „Erste österreichische Porzellanfabrik“ gründete. Die Porzellanfabrik Frauenthal war von 2001 bis 2012 unter dem Dach der Frauenthal Holding AG und gehört seitdem zur japanischen Ibiden, die mehr als 13.000 Mitarbeiter hat. Das Unternehmen hing nicht mehr mit der PPC Insulators Austria GmbH zusammen.

Die PPC Insulators ist im ersten Halbjahr sukzessive geschlossen worden. Im Vorjahr, als die Schließungspläne bekannt geworden waren, hatte das Unternehmen noch rund 160 Beschäftigte, zuletzt waren es rund 100 gewesen. Um den Erhalt des Standortes war monatelang verhandelt worden - jedoch ohne Erfolg (mehr dazu hier).

„Wir sind Marktführer“
Bei nichtkatalytischer Wabenkeramik, die bei Abluftreinigungsanlagen oder auch Wohnraumlüftungen zur Wärmerückgewinnung zum Einsatz kommt, ist Ibiden laut Hagg Marktführer. „Mit der Übernahme der Produktionsflächen und bestimmter Produktionsanlagen können wir die für diese Produkte erforderliche Keramikmasse nun selbst herstellen, flexibler auf Anforderungen des Marktes reagieren und die Fertigungskapazität deutlich ausweiten“, schilderte Hagg.

Umsatz soll verdoppelt werden
In den kommenden beiden Jahren will das Unternehmen den Jahresumsatz in diesem Segment von 12 Millionen Euro um 50 Prozent steigern, binnen fünf Jahren um 100 Prozent. Besonderes Potenzial sieht das Unternehmen, das zur japanischen Ibiden-Gruppe gehört, am asiatischen Markt. Erst im Vorjahr hatte man Millionen-Aufträge in China und Indien an Land gezogen. Jährlich sollen 20 bis 30 Millioen Euro Gesamtvolumen auf den Fernostmärkten in der Automobilindustrie lukriert werden.

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