06.11.2018 13:48 |

Eltern schliefen

„Dachte, es sei eine Puppe“: Kind aus Meer gezogen

„Ich dachte, es sei eine Puppe“, sagt Gus Hutt, der in Neuseeland ein Kleinkind aus dem Meer rettete. Der 18 Monate alte Bub hatte sich aus dem Zelt seiner schlafenden Eltern zum Strand geschlichen und war von der Strömung fortgezogen worden.

Hutt war für einen Campingausflug in die Küstenstadt Matata gekommen und befand sich auf dem Weg zu einem Angelausflug. Dabei entdeckte er etwas im Wasser, das ihm wie eine Porzellanpuppe vorkam. Tatsächlich war es ein kleiner Bub. „Er gab einen Pieps von sich, und ich dachte: Gott, das ist ein Baby, und es lebt“, so der heldenhafte Retter.

Hutts Ehefrau Sue weckte danach die Eltern im Zelt und fragte, ob sie ein Kind vermissten - ihr Mann habe eines aus dem Wasser gezogen. Die Mutter sagte später, es habe sich so angefühlt, als hätte ihr Herz in diesem Moment aufgehört zu schlagen.

„Wunderrettung“ in letzter Minute
Der Bub war offenbar nur kurze Zeit im Wasser und ist laut Ärzten wohlauf. Der Direktor der neuseeländischen Behörde für Wassersicherheit, Jonty Mills, sprach von einer „Wunderrettung“. Bei einem kleinen Kind dauere es oft weniger als eine Minute, bis es im Wasser ertrinkt.

Kronen Zeitung

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