06.11.2018 06:00 |

Alkoholverbot

Sauforgien: Diese Hotspots muss man entschärfen!

Der Praterstern ist entschärft, seit das Alkoholverbot gilt - zumindest was die Sauforgien, Pöbeleien und Raufereien infolge des Komatrinkens betrifft. Doch das kann nur der Anfang sein. Denn es gibt bis zu fünf weitere Hotspots in der Stadt, die genauso schlimm sind, wie es der Praterstern früher war.

„Beim Floridsdorfer und beim Meidlinger Bahnhof sowie bei der U-6-Station vis-a-vis vom Westbahnhof wäre ein Alkoholverbot ebenso geboten und sinnvoll“, erklärt Nationalratsabgeordneter Karl Mahrer (ÖVP). Zwei weitere Kandidaten sind der Schwedenplatz und die U-Bahn-Station Josefstädter Straße.

Passanten und Passagiere fühlen sich dort oft unsicher. Die Sitzgelegenheiten sind besetzt mit Alkoholikern, die dosenweise Bier oder Wein aus Dopplerflaschen in sich hineinleeren. Dazwischen mischen sich Drogendealer, die „Stoff“ für Bares an Süchtige verhökern. Ein Verbot wie am Praterstern schafft Abhilfe. Das kann die Polizei bestätigen.

„Ich fordere ein generelles Bekenntnis der Stadt für Sicherheit an öffentlichen Plätzen“, so Mahrer. Die Maßnahme könnte als nächstes am Franz-Jonas-Platz greifen. Am Mittwoch hat Floridsdorf Bezirkssitzung. ÖVP und FPÖ bringen gemeinsame einen Antrag ein. Das WIFF geht mit. Was macht die SPÖ? Bezirkschef Georg Papai hat sich im Frühling ebenfalls für ein Alkoholverbot ausgesprochen. „Krone“-Leser fordern das sowieso. Umsetzen muss es letztlich die Stadt. 

Alex Schönherr, Kronen Zeitung

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