29.10.2018 06:00 |

Horror-Schnappschuss

Russin sticht Ehemann nieder und macht Selfie

Ein mehr als unpassendes Selfie hat eine Frau in Russland geschossen: Während eines Streits, bei dem viel Alkohol im Spiel war, stach sie ihren Mann nieder. Während dieser blutend am Boden kauerte, zückte Olga V. ihr Handy, um diesen Moment festzuhalten. Anschließend schickte sie die Aufnahme an ihre Freunde weiter. Sie kommentierte dies mit den Worten: „Es schaut aus, als wäre ich das Biest.“

Der Vorfall ereignete sich in Surgut. Zwischen der 25-Jährigen und ihrem Ehemann Oleg S. kam es zum Streit - die beiden sollen laut Polizei viel Alkohol konsumiert haben. Laut Olga V. soll ihr Partner während der Auseinandersetzung versucht haben, sie zu erwürgen. Daraufhin habe sie ein Messer gezückt und es ihm in den Körper gerammt.

S. musste ins Spital eingeliefert werden, wo die Ärzte ihm in einer Notoperation das Leben retteten. Die 25-Jährige erlitt dagegen nur kleinere Verletzungen. Die Angreiferin wurde bis zu ihrem Prozess schließlich zu Hausarrest verdonnert, damit sie sich um die gemeinsame Tochter im Alter von zwei Jahren kümmern kann.

Olga V. wird von der Staatsanwaltschaft „Überschreitung der gerechtfertigten Selbstverteidigung“ vorgeworfen. Ihr droht bei einer Verurteilung ein Jahr Haft.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).