Mo, 15. Oktober 2018

Architektenwettbewerb

12.10.2018 07:40

Wichtiger Schritt für Klinik Mittersill

Der nächste Schritt in der Sanierung des Tauernklinikums in Mittersill ist getan und der Architektur-Wettbewerb brachte mit dem Büro „Domenig & Wallner“ einen Sieger hervor. Geplanter Baustart ist im Herbst 2019. Auch an der Klinik in Zell am See wurde jetzt eine Zwischenlösung für die Radiologie gefunden.

Jahrelang wurde um den Erhalt der Klinik in Mittersill gestritten bis Anfang diesen Jahres endlich eine Lösung gefunden wurde. Für den Um- und Neubau wurden damals die Weichen gestellt. Jetzt kommt man in der Causa mit großen Schritten vorwärts. Am Donnerstag wurde der Entwurf des Architektenbüros „Domenig & Wallner“ aus Graz zum Sieger gekürt. Gerhard Wallner und Günther Domenig können bereits auf Erfahrung von Arbeiten an den Krankenhäusern Villach, Wolfsberg, Zell am See und Graz zurückgreifen. „Mit dem Entwurf des 1. Preises für den Um- und Neubau ist es gelungen, die spezifischen Anforderungen an eine zeitgemäße Gesundheitsversorgung mit hoher ästhetischer Nachhaltigkeit zu verbinden“, begründet die Jury ihre Entscheidung.
Wolfgang Viertler, Bürgermeister der Stadt Mittersill, ist natürlich über den nächsten Schritt erfreut: „Alles ist auf dem richtigen Weg. Die ganze Konzeption und Ausrichtung bedeutet auch eine Aufwertung für die Region.“ Der Baubeginn ist für Herbst 2019 geplant und alles könnte dann im Sommer 2021 fertiggestellt werden. Insgesamt werden 25 Millionen Euro investiert. „Ich habe mich aber immer sehr stark dafür eingesetzt, dass das Tauernklinikum Mittersill wieder attraktiv wird und eine Zukunftschance erhält. Für die bauliche Modernisierung des Krankenhauses stellt die Salzburger Landesregierung gemeinsam mit dem Salzburger Gesundheitsfonds die Finanzierung sicher“, sagt Christian Stöckl.
Unter anderem werden neue Operationssäle kommen und 2-Bett-Zimmer entstehen. In dem Gesundheitsstützpunkt wird auch das Hebammenzentrum unterkommen.

Bewegung kommt jetzt auch in die Radiologie in Zell am See. Stöckl hat mit der Ärztekammer eine Zwischenlösung erarbeitet. „Diese sieht vor, dass in einer Übergangsphase ein Wahlfacharzt für Radiologie in Form einer Ordination in der früheren Praxis von Dr. Silli tätig ist“, erklärt der Spitalsreferent. Ganz einfach ist die Realisierung nicht. Die Stadt Zell am See muss die Ordination dafür zur Verfügung stellen, die GKK ersucht, mit der Ärztekammer ein Direktverrechnungsabkommen abzuschließen. Dann könnten Patienten die Ordination wie jene eines Kassenarztes aufsuchen.

Felix Roittner
Felix Roittner

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