Sa, 15. Dezember 2018

Im Käfig entdeckt

09.10.2018 13:31

Seltener Weißer Tiger tötet seinen Pfleger

Ein seltener Weißer Tiger hat in einem Zoo in Japan einen Tierpfleger angefallen und getötet. Der Mann wurde am Montagabend voller Blut in einem Käfig im Hirakawa-Zoo in der südjapanischen Stadt Kagoshima gefunden, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Raubkatze wurde mit einem Geschoss betäubt, um den 40-jährigen Pfleger bergen zu können.

Der Mann hatte eine blutige Wunde am Hals. Er wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht, dort aber für tot erklärt. Der fünf Jahre alte Tiger „Riku“ wurde mit einem Betäubungsgewehr ruhiggestellt, damit Rettungskräfte und Polizisten das Raubtiergehege betreten konnten.

Tiger soll am Leben bleiben
Die Familie des getöteten Tierpflegers bat darum, den Tiger nicht einzuschläfern. „Wir haben vor, ,Riku‘ nicht zu töten und ihn zu behalten, weil wir dem Wunsch der Familie nachkommen wollen“, sagte Takuro Nagasako, der zur Leitung des Zoos gehört. „Riku“, der 1,8 Meter lang ist und 170 Kilogramm wiegt, war im Hirakawa-Zoo zur Welt gekommen.

Der Zoo hatte am Dienstag geöffnet. Die Tiger-Anlage war allerdings abgesperrt, weil die Polizei dort noch ermittelte.

Letzter Angriff im Jahr 2008
In Japan gab es bisher nur sehr selten Angriffe von Zootigern. Zuletzt hatte im Jahr 2008 ein Sibirischer Tiger einen Tierpfleger zerfleischt, der versuchte hatte, das Tier zur Paarung zu bewegen.

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