Mo, 22. Oktober 2018

Er traf seinen Bruder

07.10.2018 12:40

Airsoft-Tragödie: Tscheche feuert mit echter Waffe

Bei einem Airsoft-Spiel mit harmlose Plastikkugeln verschießenden Luftdruckwaffen in Tschechien hat ein Teilnehmer versehentlich mit einer echten Pistole - angeblich handelte es sich um eine Polizei-Dienstwaffe - geschossen. Das Projektil traf dem Vernehmen nach den Bruder des Schützen in die Brust.

Das bestätigte eine Polizeisprecherin am Samstag der Nachrichtenagentur CTK. „Einer der Spieler hatte seine echte Schusswaffe verloren, ein anderer fand sie und schoss damit im Irrglauben, es handle sich nur um eine ungefährliche Airsoft-Waffe“, so schilderte sie den Unglückshergang nahe der Stadt Milovice.

Eine Rettungssprecherin erklärte den Medien, das in die Brust getroffene Opfer sei „in ernstem Zustand“ per Hubschrauber in ein Prager Krankenhaus geflogen worden.

Nach offiziell nicht bestätigten Informationen des TV-Senders Nova soll es sich beim Schützen und beim Getroffenen um Brüder handeln. Unter den Spiel-Teilnehmern sollen mehrere Polizisten außerhalb ihrer Dienstzeit gewesen sein. Einem von ihnen soll die Unglückswaffe gehört haben. Die Polizeisprecherin wollte sich dazu unter Hinweis auf laufende Ermittlungen vorerst nicht äußern.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.