Steirische FPÖ fordert

Kein Taschengeld mehr für abgelehnte Asylwerber

Steiermark
01.10.2018 20:35
Porträt von Gerhard Felbinger
Von Gerhard Felbinger

228 rechtskräftig abgelehnte Asylwerber werden derzeit vom Land Steiermark versorgt. Dass man Menschen ohne Aufenthaltstitel weiter durchfüttert, will FP-Sozialsprecher Marco Triller nicht länger so hinnehmen.

Im Sozialausschuss am Dienstag wird Triller einen entsprechenden Antrag einbringen. Es sei absurd, dass Abzuschiebende „auch noch Taschengeld aus dem Steuertopf abgreifen“, ärgert sich Triller.

Mit 1. August waren es übrigens insgesamt 228 rechtskräftig abgelehnte Asylwerber, die versorgt wurden. Wie viel das Land dafür aufwendet, ist kurioserweise nicht zu beantworten, laut Auskunft von Landesrätin Doris Kampus gebe es für diesen Bereich keine eigene Finanzposition.

Immer weniger Asylwerber
Unterdessen sinkt die Zahl der Asylwerber im Land weiter. Österreich weist den zweitstärksten Rückgang aller EU-Länder auf. Wie am Montag bekannt wurde, will die Bundesregierung deshalb auch in der Steiermark zwei Standorte schließen: die Betreuungsstelle Steinhaus am Semmering sowie das Verteilerquartier Graz-Puntigam sollen Ende 2018 stillgelegt werden. Mehr dazu auf krone.at.

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