28.09.2018 15:38 |

Tödliche Gasexplosion

Wiens Helfer und Spitäler übten für Ernstfall

Gasexplosion in Wien mit zwei Toten und Hunderten Verletzten - mit diesem Szenario vor Augen haben Rettungsorganisationen und fünf Krankenhäuser am Freitag für den Ernstfall geübt. „Wir üben jedes Jahr, aber nicht in dieser Größenordnung“, erklärte dazu der Direktor der AUVA-Landesstelle Wien, Alexander Bernart. Beteiligt an der Großübung „Leopold II“ waren die Spitäler AKH, Wilhelminenspital, das Krankenhaus Hietzing sowie die AUVA-Traumazentren in Meidling und Brigittenau.

Übungsannahme war die Explosion einer Gasflasche bei einem Herbstfest, bei der zwei Menschen ums Leben kamen und mehr als 200 weitere verletzt wurden.

Zwar wussten die beteiligten Mitarbeiter und Helfer, dass es am Freitag zu einer Übung kommt - worum es dabei allerdings konkret ging, wurde im Vorfeld nicht kommuniziert.

„Wir sind in Wien für den Ernstfall vorbereitet“
Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) zeigte sich mit dem Ergebnis der Übung zufrieden: „Wir alle hoffen natürlich, dass ein solches Ereignis niemals eintritt - dennoch ist es unsere Verantwortung, dass wir in Wien für den Ernstfall vorbereitet sind. Nach dem, was ich heute gesehen habe, bin ich überzeugt, dass wir gut aufgestellt sind. Die Spitäler der Stadt, die Unfallspitäler und die Rettungsorganisationen haben bewiesen, dass sie sehr gut zusammenarbeiten und auch unter hohem Druck, parallel zum alltäglichen Betrieb, die bestmögliche Versorgung der Wienerinnen und Wiener sicherstellen können.“

 krone.at
krone.at
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Freitag, 03. Dezember 2021
Wetter Symbol
(Bild: stock.adobe.com, Krone KREATIV)