Mo, 17. Dezember 2018

Gefahr für Tierpfleger

24.09.2018 12:23

Rottweiler-Attacke auf Bub: Hund eingeschläfert

Der Rottweiler, der vor zwei Wochen in Wien einen 17 Monate alten Buben gebissen und lebensgefährlich verletzt hat, wurde eingeschläfert. Wie das Rathaus am Montag mitteilte, hat sich der Hund auch im Tierquartier - wohin er nach der Abnahme durch die Behörde gebracht worden war - aggressiv verhalten. Der kleine Waris kämpft indes im Spital immer noch ums Überleben.

Der Hund stellte auch eine Gefahr für die Pfleger dar, hieß es. Zudem litt der Rottweiler laut eines fachtierärztlichen kardiologischen Befunds vom Jänner 2018 an einer schweren Herzerkrankung - konkret an einer unheilbaren Aortenstenose und -insuffizienz. Um weitere Vorfälle zu vermeiden, sei der Hund von einem Tierarzt eingeschläfert worden. Eine Weitervermittlung an einen neuen Halter wäre nicht möglich gewesen, wurde vonseiten der Stadt versichert.

Bub weiterhin in Lebensgefahr
Im Interesse des lebensgefährlich verletzten Kindes habe man auch geprüft, ob beim Rottweiler eine Tollwut-Erkrankung vorliegt. Der Test sei negativ verlaufen. Waris befindet sich laut einer Sprecherin des Wiener Krankenanstaltenverbundes noch immer in Lebensgefahr. Sein Zustand sei aber stabil, wurde betont.

Über die Tierhalterin, die beim Vorfall mit ihrem Hund mit 1,4 Promille alkoholisiert unterwegs war, wurde ein Tierhalteverbot ausgesprochen.

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