Sa, 20. Oktober 2018

Duell mit Salzburg

19.09.2018 06:51

„Bullen“-Kracher: Leipzig droht Spott und Häme

Meister Salzburg fühlt sich endlich wieder wohl. Pudelwohl sogar. Wie im Frühjahr, als sich Torjäger Munas Dabbur und Co. gegen Real Sociedad, Dortmund und Lazio Rom bis ins Europa-League-Halbfinale geschossen hatten, dort gegen den späteren Finalisten Olympique Marseille zumindest daheim gewinnen konnten. Die Außenseiter-Rolle spielten die Bullen grandios gut.

Nun steckt der Meister wieder in ihr: In der Champions-League-Quali gegen Tetovo und Roter Stern Belgrad war die Rose-Crew Favorit - ohne Wenn und Aber. Mit der Einstufung, der Große zu sein, muss nun Leipzig klarkommen - ein deutscher Bundesligist trifft auf einen österreichischen. Als ob diese Tatsache nicht schon genug Druck ausüben würde: Die „Rasenballer“ sind in der Fußballwelt von Red Bull zudem die erklärte Nummer eins, der Kaderwert ist etwa dreimal so noch wie jener von Salzburg.

„Ich denke schon, dass der Druck eher bei RB Leipzig liegt. Sie haben das höhere Budget, spielen in der deutschen Bundesliga vorne mit“, sagt Stefan Lainer. Der, sollte Salzburg in Leipzig unterliegen, sicher nicht zu Tode betrübt sein wird. Beim Schwesterverein indes würde eine Niederlage gegen den kleinen Bruder nach dem wenig erbaulichen Saisonstart - Rang zehn in der Liga, in der Europa League erst in der Nachspielzeit gegen Ukraine-Klub Luhansk den Aufstieg fixiert - gewiss für Spott und Häme sorgen.

Valentin Snobe, Kronen Zeitung

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