Fr, 21. September 2018

Wanderunfall

13.09.2018 10:19

64-Jährige stürzte in Sölden in den Tod

Im Ötztal endete eine Wanderung am Mittwoch tödlich: Eine 64-jährige Deutsche stolperte auf einem schmalen Steg und stürzte rund 25 Meter über steiniges Geröll. Sie war gemeinsam mit ihrem 68-jährigen Ehemann unterwegs. 

Das Paar wanderte am Mittwoch gemeinsam vom Tiefenbachgletscher über den Panoramaweg in Richtung Vent. „Am markierten Steig, der an der Unfallstelle schmal verläuft, dürfte die 64-jährige Frau gestolpert sein - sie stürzte rund 25 Meter über Geröll und steiniges Gelände ab“, schildert die Polizei. Dadurch zog sich die Frau tödliche Kopfverletzungen zu. Die 64-Jährige sowie ihr Ehemann wurden laut Polizeibericht mit dem BMI Hubschrauber geborgen. 

Stolpern ist Hauptgefahr
Derartige Stolperunfälle passieren leider viel öfter als man glaubt - vor allem beim Abstieg. Laut einer gemeinsamen Statistik des Österreichischen Kuratoriums für Alpine Sicherheit und der Alpinpolizei waren Stürze, Stolperer oder Ausrutscher mit 75 Prozent die Hauptursachen für Verletzungen beim Wandern und Bergsteigen in den vergangenen zehn Jahren. Nach internen Notfällen - in den meisten Fällen handelt es sich dabei um Herzinfarkte - sind Stürze, Stolpern und Ausgleiten die zweithäufigste Todesursache im sommerlichen Gebirge.

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